Was uns verbindet

 Katinka Corts
3. September 2018
Die Glienicker Brücke verbindet Berlin und Potsdam. Früher wurden hier Agenten ausgetauscht (Bild: Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz)
25 Jahre Tag des offenen Denkmals gilt es dieses Wochenende in Deutschland zu feiern. Mehr als 7'500 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten können besucht werden.
Mit dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ nehmen die Veranstalter deutlich Bezug auf das Thema des Kulturerbejahrs „Sharing Heritage“. Mit ihren Besuchern wollen die Veranstalter des Tags des offenen Denkmals auf Spurensuche europäischer Einflüsse in deutschen Denkmalen gehen. Dabei verfolgen sie etwa Fragestellungen nach der Herkunft von Handwerkern und Handwerkstechniken, Baumaterialien oder Stilelementen.

„Dass die Feier zu 25 Jahren Tag des offenen Denkmals in Deutschland mit dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 zusammenfällt, kommt wie gerufen“, so Dr. Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. „Der Tag des offenen Denkmals hat sich innerhalb von 25 Jahren zur größten Kulturveranstaltung Deutschlands entwickelt. Dies ist der Begeisterung und dem Engagement der vielen Planungspartner zu verdanken: den Denkmaleigentümern, den Denkmalfachleuten, den Gemeinden und Städten und nicht zuletzt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.“

Und auch ein Blick über die Grenze lohnt: Alle 50 Länder der europäischen Kulturkonvention öffnen diesen und nächsten Monat ihre Denkmäler. In der Schweiz wird über vier Wochen regionenweise vorgegangen (hereinspaziert.ch Denkmaltage), Frankreich feiert am 15. und 16. September (Journées européennes du patrimoine) und Österreich lädt am 30.9. ein (Tag des Denkmals). 
 
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Die romanische Klosteranlage Maria Laach der Benediktiner im rheinland-pfälzischen Glees. Die Bibliothek wurde im 19. Jahrhundert vom damaligen Jesuitenkolleg eingerichtet (Bild: Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz)
Auf dem ehemaligen Gelände des Kölner Apostelgymnasiums wurde 1955 das Amerika Haus eröffnet. Bis 2007 diente es als Kultur- und Informationszentrum. (Bild: © Stadt Köln, Stadtkonservator, Foto: Dorothea Heiermann)

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