Quadrat-Erweiterung auf Kurs

Manuel Pestalozzi
4. Mai 2020
Wie das eigentliche „Quadrat“ ist auch der Ergänzungsbau sorgfältig in die Parklandschaft eingebettet. (Visualisierung: Gigon/Guyer Architekten)

Die Erweiterung des Josef Albers Museums Quadrat in Bottrop ist auf Kurs. Dies ergab ein Rundgang mit dem Kulturdezernenten und Kämmerer auf der Baustelle im Stadtgarten, wo auch während der COVID-19-Restriktionen weitergearbeitet wird.

Unbeeinträchtigt von den zahlreichen Einschränkungen werden die Betonarbeiten bis Mitte Mai abgeschlossen sein, meldet der Stadt Spiegel. Er hat das aus berufenem Munde, denn die Dezernenten Jochen Brunnhofer und Klaus Müller führten am vorletzten Apriltag durch die Baustelle. „Die Museumserweiterung ist keine Baumaßnahme mit Problemen“, wird Klaus Müller zitiert. Die kalkulierten Kosten hielten sich im Rahmen der erwarteten Kostensteigerungen, war zu vernehmen. Entworfen haben den Anbau die Architekten Annette Gigon und Mike Guyer aus Zürich. Das Büro, das sich international mit diversen Museumsbauten einen Namen gemacht hat, gewann den 2016 ausgeschriebenen internationalen Planungswettbewerb. 

2018 war Spatenstich. Im ersten Schritt ging es um die umweltgerechte Verlegung eines Teichs. Nun ist von dem aus vorgefertigten Betonteilen erstellten Gebäude bereits deutlich das Sheddach zu sehen. Seine nach Norden ausgerichtete Oberlichter werden neben großflächigen Fenstern eine angemessene Tageslichtversorgung sicherstellen. Ein Korridor wird im Obergeschoss als Brücke den Altbau mit der Erweiterung verbinden. Läuft alles weiterhin nach Plan, rechnet Baudezernent Müller mit der Fertigstellung im Herbst 2021 und der Museum-Vernissage in der Erweiterung im ersten Quartal 2022.

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