Verschwundene Landschaften

Das Sich-Auflösen von Landschaften und Architekturen und damit das Verlorengehen gesellschaftlicher und kultureller Erfahrungen stehen im Zentrum der Arbeiten der Fotografin Ursula Schulz-Dornburg. Die Ausstellung zeigt fünf Werkzyklen ihrer Spurensuche: die Schilfhäuser der Marsh Arabs im Irak; die Felsenhöhlen syrischer Mönche an der georgisch-aserbaidschanischen Grenze; die kollektiven Lumbungs, Reisspeicher, in Sulawesi. Ergänzt durch bislang unveröffentlichte Arbeiten der Bugis Houses in Celebes, begleitet von einem Katalog von Michael Mack. Die fünfte Werkgruppe führt von Sanaa nach Mar‘ib im Jemen. „Das ganze Land ein System von Zeichen“ schreibt Peter Kammerer im Aedes Katalog, dem die DVD eines Gespräches im British Museum über frühe Kulturen im Jemen, Schrift, Empire, Archive, Forschung und Europäisches Sammeln beiliegt.

Irak, Marsh Arabs 1980 ©Ursula Schulz-Dornburg
Wann
17. Juli bis 9. September 2021
Wo
ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory
Christinenstr. 18-19
10119 Berlin
Organisator
Aedes Architekturforum
Link
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