Urbane Nachverdichtung der Europäischen Stadt

Im Augenblick erfahren fast alle Großstädte Westeu­ropas einen in den letzten Jahrzehnten nahezu un­bekannten Wachstumsschub. Diese Entwicklung ist das Resultat radikaler sozialer, demographischer und ökonomischer Verschiebungen im Zuge der Globa­lisierung. Mehrere Millionen neue, kostengünstige, städtische Wohnungen müssen gebaut werden. Nach einem Jahrhundert der Suburbanisierung und Ausdün­nung findet in Europa wieder städtische Verdichtung von substantiellem Ausmaß statt. Diese Entwicklung -auf die viele Städte unvorbereitet sind -fragt einerseits nach städtebaulichen und typologischen Konzepten für eine neue Urbanität des 21. Jahrhunderts jenseits der Idee des Existenzminimums und der „Steinernen Stadt", Andererseits stellt sich gleichzeitig wieder neu die Frage nach dem jeweiligen Maß an Kollektivität und Individualität. Ist die heutige Idee der neolibera­len Stadt wirklich noch sinnvoll -oder müssen wir das Konzept der modernistischen „grand ensembles" neu überdenken? In der Vortragsreihe stellen europäische Protagonisten neue Ansätze zum urbanen Wohnungs­bau anhand beispielhafter Projekte in europäischen Großstädten vor. 

© pbsa.hs-duesseldorf.de
Wann
20. November 2019, 18:30 bis 22. Januar 2020
Wo
Hochschule Düsseldorf, Gebäude 6, Raum 06.E.006
Münsterstraße 156
40476 Düsseldorf
Organisator
Hochschule Düsseldorf & Peter Behrens School of Arts
Link
Urbane Nachverdichtung der Europäischen Stadt

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