Urbaner Campus

Ulm
Visualisierung © Nething Architekten
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Blick vom gegenüberliegenden Donau Ufer (Neu-Ulm, Bayern)
Visualisierung © Nething Architekten
Bild © Nething Architekten
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Architekten
Nething Generalplaner GmbH
Standort
Ulm
Jahr
2020-

Vor gut zehn Jahren wuchsen die ersten Ideen für einen neuen Hochschulcampus direkt am Ulmer Donauufer. Schnell wurden die Vorstellungen Wirklichkeit und die private Hochschule für Kunst und Gestaltung bezog die durch uns geplanten Räumlichkeiten. Derzeit steht ein Nutzerwechsel des Gebäudes bevor. Die Wirtschafts-Kanzlei Schneider Geiwitz wird mit 150 Ulmer Kolleginnen und Kollegen das Gebäude beziehen.

Ergänzt wird das bisherige Hochschulgebäude durch einen Neubau, der Brachflächen nutzt und das Bindeglied zwischen den städtebaulichen Entwicklungen entlang der innerstädtischen Bahnlinie und dem Endpunkt des bestehenden Gebäudes an der Donau bildet.

Aufgabe ist es, ein Gebäudeensemble zu schaffen, das sich selbstbewusst in die städtischen Strukturen einfügt. Eine sensible Aufgabe an prominenter Stelle. So setzt der Neubau mit sechs Geschossen einen weiteren städtischen Hochpunkt an den Donaubrücken. Aus fast allen Himmelsrichtungen kann der neue Baukörper als Solitär in der Fernsicht wahrgenommen werden.

Am Ort selbst fehlt der Bezug zu Ulms wohl wichtigstem Fixpunkt – dem Münster – natürlich nicht. Betritt man das Grundstück führt der Blick zwischen den Gebäuden hindurch über die Bahnlinie hinweg bis zur Münsterspitze.

Das neue Bürogebäude wird Platz für circa 150 Arbeitsplätze bieten, wobei bereits heute Flächen für eine Fremdvermietung eingeplant sind. Ein Mitarbeiterrestaurant im Erdgeschoss – das am Abend und an den Wochenenden als öffentliches Restaurant genutzt werden soll – sowie eine Espressobar im Bestandsgebäude runden das Konzept ab.

Der Neubau wird orthogonal zum Bestandsgebäude errichtet. Er gliedert sich in ein 2-geschossiges Eingangsgebäude und geht in einen Turm mit 6 Ebenen über. Die oberste Ebene bildet ein Technikgeschoss mit kleiner Aussichtsterrasse. Der Turm verspringt in Richtung Bestandsgebäude und bildet so einen Abschluss zur Bahnlinie Stuttgart-München.  Durch die versetzte Anordnung des Bestandsgebäudes und des Neubaus entsteht zwischen beiden ein Vorplatz, der als halböffentlicher Platz genutzt wird. Durch Pflasterflächen, Pflanzstreifen und Sitzmöglichkeiten erhält er einen städtischen Charakter und erweitert die Vernetzung der Mitarbeitenden bis in den Außenraum. Der bestehende Lichthof im Bestandsgebäude bleibt erhalten und bildet in der Ebene 0 die Verbindung vom Neubau zum Bestand.

Eine streng gerasterte Primärstruktur stärkt den vertikalen Charakter des Hochbaus. In einer zweiten Ebene erlangt die Fassade die Tiefenwirkung. Die Fassade erhält bodentiefe Fenster. Der außen liegende Sonnenschutz wird als Screen ausgeführt mit verdeckt liegenden Profilen. Die Fassade wird als vorgehängte Fassade aus Faserbeton geplant.

Die Freianlagen werden in 3 wesentliche Bereiche gegliedert: den städtischen Platz, die oberirdischen Stellplätze, die Grünfläche-Parkanlage. Des Weiteren sind begehbare Terrassen und zwei Lichthöfe (im Bestand) geplant.

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Magazin

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