Max und Moritz

Frankfurt
Visualisierung © schneider+schumacher
Architekten
schneider+schumacher
Adresse
Hilgenfeld, Frankfurt
Jahr
2022
Kosten
Vertraulich
Stockwerke
1–5 Stockwerke

Eine Durchmischung von Jung und Alt, verschiedene Lebensmodelle und Funktionen – all das soll das neue Quartier im Frankfurter Hilgenfeld zum Vorbild für weitere Stadtentwicklungen im Rhein-Main-Gebiet machen.
Unter dem Titel „Wohnen für Alle“ lobte die Stadt Frankfurt gemeinsam mit der ABG FRANKFURT HOLDING und dem Deutschen Architekturmuseum einen Architekturpreis aus, der für die insgesamt vier vorgesehenen Baufelder innovative Vorschläge für kostengünstiges Wohnen hervorbringen sollte.
Der Entwurf zu Max und Moritz besteht aus zwei Punkthäusern, die in Typologie und Gestalt identisch sind, aber in der Höhenstaffelung differieren. Sie bilden den Auftakt für das neue Stück Stadt, weshalb der Entwurf im Erdgeschoss einen „Quartier-Pionier“, ein Informations-Center für die aktuellen und anstehenden Vorhaben des Gebiets, vorsieht. Eine flexible Nachnutzung wird durch die Raumhöhe gewährleistet.
Die Gebäude sind zentral mit tagesbelichteten und über Lufträume verbundene Treppenhäuser erschlossen. Durch die Anordnung nur eines Aufzugs in der Gebäudemitte wird die Erschließung weiter optimiert und bietet darüber hinaus eine eindeutige Orientierung. Die Verbindungsstege werden zu Begegnungs- und Kommunikationsräumen für die Bewohner und sind identitätsstiftend.
Eine fünfeckige, polygonale Gebäudeform ermöglicht die ringförmige Anordnung von sechs bis acht Wohnungen um das zenital belichtete Treppenhaus. Wirtschaftlichkeit steht hierbei nicht im Gegensatz zur hohen Lebensqualität der Wohnungen, die dank der großzügigen natürlichen Belichtung einen hohen Wohnkomfort bieten.
Auf diesem Wege entsteht ein Bau, der Räume für Kommunikation schafft und einen Beitrag zur Belebung der Erdgeschosszonen
leistet.

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