MARK München

München
Durch vorgehängte, dreidimensionale Glasfaserbetonteile entsteht der besondere optische Effekt der Fassade.
Foto © www.Lindner-Group.com
Die Fassade des Bürogebäudes MARK, ausgeführt von der Lindner Building Envelope, besticht durch eine lebendige Struktur und verspielte Details.
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In den Innenhöfen wählte man auch eine schlichte, schwarze Pfosten-Riegel-Fassade kombiniert mit einer hinterlüfteten Kaltfassade.
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Schwarz-weißes Wechselspiel: Die weißen Fassadenelemente werden durch schwarze Aluminiumprofile sowie eine Pfosten-Riegel-Fassade in den oberen Geschossen ergänzt.
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Das MARK befindet sich direkt an der mehrspurigen Landsberger Straße. Um die weißen Fassadenelemente vor Schmutz zu schützen, wurden die GFB-Elemente mit einer speziellen Beschichtung bearbeitet.
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Den Eingangsbereich führte Lindner als eine 6,50 m hohe Glasfassade aus, deren Konstruktion aus statischen Gründen aus Stahl statt Aluminium besteht.
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Der vierteilige Gebäudekomplex erstreckt sich auf über 200 Meter und misst bis zu acht Geschosse und ist sowohl von der Bahnseite als auch straßenseitig ein Blickfang im Westen Münchens.
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Hersteller
Lindner Group
Standort
Landsberger Straße 344, 346, 354, 81241 München
Jahr
2022
Team
Lindner Building Envelope
Architekten
N.A.

MARK München – Dreidimensionales Fassadenspiel für markanten Bürokomplex im Westen Münchens.

Das neue, 55.000 m² große Bürogebäude MARK präsentiert sich als „Neues Tor nach Westen“ und liegt zentral an der S-Bahn-Stammstrecke zwischen München Hauptbahnhof und Pasing. Der vierteilige Gebäudekomplex erstreckt sich dabei auf über 200 Meter und misst bis zu acht Geschosse. Nicht nur beim Vorbeifahren mit Zug und S-Bahn besticht das MARK durch eine auffallende, dreidimensional gestaltete Fassade kombiniert mit leichten Gebäuderücksprüngen und abgesetzten Terrassen.

Der Aufbau der „Haupt“-Fassade, insgesamt ca. 18.600 m² an Elementfassade, besteht aus zwei bodentiefen Festverglasungen, die in schwarzen Aluminiumprofilen eingefasst und von weißen, dreidimensionalen GFB-Elementen umrahmt sind. In den Aluminiumprofilen sind 120 mm breite Lüftungsklappen eingebunden; auf der Südseite befindet sich außerdem ein integrierter, automatischer Sonnenschutz. Insgesamt fertigte die Lindner Building Envelope am Hauptsitz im bayerischen Arnstorf bzw. am Standort in Bulgarien 1.891 Fassadenelemente vor, bei denen die Verglasungen bereits schon in der Produktion eingefügt wurden.

Herausstechende Vorteile mit GFB – Die dreidimensionalen GFB-Elemente stammen ebenfalls aus eigener Produktion. Die spezielle Geometrie der Elemente bezieht sich dabei auf das Markenlogo des MARK. Insgesamt fertigte und montierte Lindner für die markante Verkleidung 4.500 m² LinCrete-Glasfaserbetonteile in einer Stärke von nur 13 mm. Auch für die Gebäuderücksprünge, die wie überdimensionale Scharten in der Fassade wirken, fertigte Lindner asymmetrische GFB-Elemente, die als abgehängte Decken- und Wandelemente befestigt wurden. Um starke Schmutzablagerungen an den weißen GFB-Fassadenelementen zu vermeiden, wurde nachträglich eine spezielle Beschichtung aufgetragen, die sich dem Wirkprinzip der Photokatalyse bedient. Somit bietet die Fassade einerseits einen selbstreinigenden Oberflächeneffekt und befreit andererseits durch den natürlichen Belichtungs-Regen-Zyklus die Luft aktiv von Stickoxiden.

Neben den Reinigungseffekten haben Lindner GFB-Elemente weitere Vorteile in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Glasfaserbeton wird aus rein mineralischen Rohstoffen hergestellt und ist dank der alkaliresistenten Glasfasern äußerst robust und langlebig. Aufgrund der positiven Materialcharakteristika und dünnwandigen Bauweise des Produkts bietet LinCrete Glasfaserbeton bereits aufgrund der benötigten Ausgangsstoffe einen klaren Vorteil zu „herkömmlichem“ Beton.

Schwarzweißes Wechselspiel auf über 20.000 m² – Zusätzlich zur Elementfassade mit weißer Glasfaserbetonverkleidung fertigte, lieferte und montierte Lindner Building Envelope eine schwarze Pfosten-Riegel-Fassade sowie Kaltfassadenelemente. Die Konstruktion der 6,50 m hohen Glasfassade am Haupteingang musste aufgrund statischer Anforderungen aus Stahl ausgeführt werden, während man für die Erdgeschosse und die hinterlüftete Kaltfassade in den Innenhöfen schwarze Aluminiumprofile und Blechpaneele wählte. Die Fenster wurden zum Teil mit RWA-Sensorik ausgestattet, ergänzt durch vier Rauch-Wärmeabzugsanlagen sowie verschiedene Außentüren, wie Drehtrommeltüren für die Haupteingangsbereiche. In den oberen Geschossen finden sich von Lindner gefertigte bzw. montierte Glasgeländer sowie 1.400 lfm Attika. Insgesamt fertigte, lieferte und montierte die Lindner Building Envelope ca. 20.500 m² verschiedenster Fassadenlösungen und Sonderlösungen für das MARK München in einer Bauzeit von 1,5 Jahren.

Mehr zur Lindner Building Envelope und Fassadenlösungen von Lindner auf https://www.lindner-group.com/de/produkte/fassade

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