KWARTIER - Karlsruhe Wohnen & Arbeiten

Karlsruhe
Außenperspektive
Visualisierung © imagine we create.
 
 
Innenperspektive
Visualisierung © KRESINGS
 
 
Lageplan
Zeichnung © KRESINGS / Möhrle + Partner Landschaftsarchitektur
 
 
Städtebauliches Konzept
Zeichnung © KRESINGS
 
 
Grundriss Erdgeschoss
Zeichnung © KRESINGS
 
 
Grundriss Regelgeschoss
Zeichnung © KRESINGS
 
 
Grundriss Dachgeschoss
Zeichnung © KRESINGS
 
 
Fassadenkonzept
Zeichnung © KRESINGS
 
 
Ostansicht
Zeichnung © KRESINGS
 
 
Südansicht
Zeichnung © KRESINGS
 
 
Westansicht
Zeichnung © KRESINGS
 
 
Gebäudeschnitt
Zeichnung © KRESINGS
 
 
Gebäudeschnitt
Zeichnung © KRESINGS
 
 
Architekten
KRESINGS
Adresse
Karlsruhe
Jahr
2022
Kosten
Vertraulich
Stockwerke
5–20 Stockwerke

Städtebau
Das Wettbewerbs-Grundstück liegt zwischen dem gerade fertiggestellten Neubaugebiet, der auslaufenden Altstadt der Jahrhundertwende und der großmaßstäblichen Büro- und Gewerbestrukturen der 70er und 80er Jahre. Sowohl architektonische Epochen als auch verschiedene Nutzungsarten stoßen hier in unterschiedlicher Höhe und Materialität aufeinander.
Das sehr heterogene Ensemble der unmittelbaren Nachbarschaft verlangt an dieser Stelle nach einem geordneten und insbesondere vermittelnden Ansatz.

Architektur
Der geliehene Fußabdruck der historischen Nachbarschaft wird in seiner Architektur, seiner Adressbildung sowie seines Auftretens behutsam weiterentwickelt. Der abstrakte Umgang mit dem Karlsruher Proportionen knüpft damit an die Geschichte und dessen Gestaltungsart an und gliedert Volumen und Flächen in einer vertrauten und selbstverständlichen Art und Weise. Die Ablesbarkeit der einzelnen Häuser und deren Eingänge sowie eine Unterteilung von Vorgärten, Häusern und Innenhöfen sind elementare Bestandteile des Entwurfsansatzes. Orientierung und Maßstäblichkeit sind die logische Konsequenz aus der Analyse und Fortsetzung der ortstypischen Qualitäten.
In Addition sind die vertikal aneinandergereihten Häuser auch als Großform stark genug, um selbstbewusst neben den Gebäuden der Telekom sowie des Bürohauses zu bestehen. Im Zwischenraum dieser städtebaulichen Großformate entstehen neue und spannende Wege und Blickachsen. Davon profitiert nicht nur das frisch platzierte Wohn-Quartier, sondern auch der Bestand als revitalisiertes Büro mit neuer Adresse im Süden.

Außenraum
Das landschaftsarchitektonische Konzept unterstützt die klassische Hierarchie zwischen öffentlichen, halböffentlichen und privaten Räumen. So kann mit der umlaufenden Grünzone auf dem Sockel hochqualitatives Wohnen im EG gewährleitet werden, was sich bei durchgesteckten WE im Hof weiter fortführt. Der Innenhof ist geschützter Rückzugsbereich mit privaten und gemeinen Flächen. Eine Reduzierung der Gebäudehöhen im Westen garantiert eine ausgewogene Belichtung.
Bereiche für Müll und Fahrräder sind voll in dieses Konzept integriert und strukturieren den Hof genauso wie die Übergänge zu Bürgersteig.

Ruhender Verkehr
Die hohe Anzahl von benötigten Stellplätzen sowie die unterschiedlichen Nutzergruppen (Bewohner des neuen Gebäudekomplexes und die Berufstätigen des vorhandenen Bürogebäudes) lassen zwei Einfahrten in die 3-geschossige Tiefgarage sinnvoll erscheinen. Zum einen ist die Großgarage auf diese Art und Weise nach den neu zu schaffenden Grundstücken gut und unkompliziert zu teilen, zum anderen können die Parkdecks vertikal wie horizontal gliedert und gesteuert werden. Dadurch könnte das Deck 3 von den zwei Abschnitten separat an die Büronutzer vermietet werden.

Bauherrschaft
GIEAG Immobilien AG
Team
Liana Laios, Kilian Kresing, Matthias Povel, Quang Dao Lê
Landschaftsarchitektur
Möhrle + Partner Landschaftsarchitektur
Rendering
imagine we create.

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