Blick von Osten
Foto © Werner Huthmacher
Foyer mit Galerie
Foto © Werner Huthmacher
Blick auf Schwesterndienstplatz und Foyer
Foto © Werner Huthmaher
Schwesterndienstplatz
Foto © Werner Huthmacher
Patientenzimmer
Foto © Werner Huthmacher
Andachtsraum
Foto © Werner Huthmacher
Blick auf den Haupteingang und das Bestandsgebäude
Foto © Werner Huthmacher
Nachtansicht Nordseite
Foto © Werner Huthmacher
Modell
Bild © huber staudt architekten
Perspektive
Bild © huber staudt architekten

Wichernkrankenhaus im Ev. Johannesstift

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Adresse
Schönwalder Allee 26/51, 13587 Berlin
Jahr
2018
Aufgabe
Neubau dreier Geriatrie-Stationen, Umbau des Altbaus zu einem Geriatrischen Servicezentrum
Zeitraum
2011 - 2018
Nutzfläche
2.679 qm
BGF
4.642 qm
Auftraggeber
Evangelisches Johannesstift Wichernkrankenhaus gGmbH | Paul Gerhardt Diakonie
Projekt-Team
Pedro Coelho, Christian Huber, Yifang Liu, Sohta Mori, Joachim Staudt, Jan Schombara, Marian Almansa, Greta Dalma Gedgyesi

Im Jahr 1983 wurde auf dem Gelände des Evangelischen Johannesstifts das Wichernkrankenhaus als fünfgeschossiger Baukörper mit drei Bettenstationen mit je 33 Betten in strenger Ost-West-Orientierung errichtet. In drei fingerförmig nach Norden angefügten zweigeschossigen Baukörpern ist ein Medizinisches Zentrum angeschlossen. Diese Gebäudegruppe genügte heutigen Anforderungen an Pflege und Rehabilitation geriatrischer Patienten und wirtschaftlichen Bedingungen aktueller Betriebsführung nicht mehr.

Die Aufgabenstellung beinhaltete einen effizienten Neubau der drei Geriatrischen Stationen unter laufendem Betrieb und den darauf folgenden Umbau des Altbaus zu einem Geriatrischen Servicezentrum. Ziel des Entwurfs war die zeitgemäße Umsetzung des Raumprogramms innerhalb des Baufelds der Bestandsbaukörper und der Erhalt des wertvollen Baumbestandes unter optimaler Ausnutzung der bestehenden Topographie. Zwei kompakte dreigeschossige einhüftige Baukörper auf den Grundflächen der Bestandskörper nehmen zusammen mit zwei verbindenden Brückenbauteilen das Programm der drei übereinanderliegenden Bettenstationen auf. Die leichte Spreizung der beiden Bettenflügel aus dem Bestand betont die Orientierung zur Landschaft und zum angrenzenden Karpfenteich.

Der Neubau wird über eine behindertengerechte Rampe in Richtung Stiftskirche für Besucher und Nutzer autark erschlossen. Der Andachtsraum über dem Eingang vermittelt die konfessionelle Ausrichtung, das große Fenster rahmt den Turm der zentralen Stiftskirche. Der teilweise doppelgeschossige Raum verfügt über ein Oberlicht, die raue Materialität des Sichtbetons erhält durch Holzelemente eine warme Ausstrahlung. Die hellen, weißen Innenräume der Stationen werden durch die hölzernen Fensterrahmen und Handläufe ergänzt, die eine häusliche Atmosphäre erzeugen.

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