MA Architekten (vormals Cyrus Moser Architekten)
Visualisierung © silisight
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Wohnen am Sommerhoffpark

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Standort
Frankfurt am Main
Jahr
2017-
Bauherrschaft
OFB Frankfurt
Aufgabe
Neubau von zwei Wohnhochhäusern mit 127 Wohneinheiten und Kita
Architekt
MA Architekten (vormals Cyrus Moser Architekten)
Beauftragung
cyrus moser architekten bda lph 1-5, Künstlerische Oberleitung
Wettbewerb
Juni 2013 1.Preis
Realisation
September 2017 – Anfang 2019
Kenndaten
HNF: 13.800 m² | BGF: 27.300 m² | BRI: 92.650 m³

Die OFB-Projektentwicklung hat die Bauvoranfrage „Wohnen am Sommerhoffpark“ für die Errichtung von zwei Wohnhochhäusern mit insgesamt 127 Wohneinheiten auf einer Tiefgarage, sowie eines Studentenwohnheims genehmigt bekommen. Die vorliegende Planung ist im Rahmen langjähriger städtebaulicher Überlegungen entstanden und dann im Juni 2013 aus einem Wettbewerb mit fünf teilnehmenden Architekturbüros hervorgegangen. cma cyrus moser architekten haben sich in dem Verfahren mit Ihrem Konzept bei der Jury mit Beteiligung der Stadt Frankfurt einstimmig durchgesetzt.

Das Konzept von cma cyrus moser architekten sieht zwei Wohnhochhäuser mit jeweils gleicher Grundrissfigur, aber unterschiedlichen Gebäudehöhen vor. Der hohe Turm mit 20 Geschossen hat eine Gebäudehöhe von 66 m, der zum Sommerhoffpark orientierte ist elfgeschossig bei einer Höhe von 38 m. Zusammen bilden die Türme in der Stadtsilhouette am Main ein prägnantes Ensemble und sind der Auftakt für die Verlängerung der Mainpromenade nach Westen. Aus der Perspektive der Bahnreisenden bildet das Ensemble den städtebaulichen Auftakt zur Innenstadt.

Die Wohnungen werden als Mietwohnungen errichtet und entsprechen dabei höchstem Standard. Alle Wohnungen erhalten großzügige Loggien, Balkone und Wintergärten, die nach Südwesten und zum Main ausgerichtet sind. Im Erdgeschoss des Turmes Ost wird eine Kindertagestätte eingerichtet. Die Erschließung der Wohngebäude erfolgt von der Gutleutstraße. Am Beginn des Grundstücks steigt das Gelände sanft mit auf das zweimeterhohe Sockelniveau der darunter liegenden Tiefgarage der Erdgeschossebene bis zum zentralen Vorplatz im Norden an.

Die Gebäude sind als Monolithen an den Kanten klar gefasst und mit einem Netz aus horizontalen und vertikalen Fassadenbändern überzogen. Eine hohe Plastizität erhalten die Baukörper durch die tief eingeschnittenen Loggien. Es sind jeweils zwei Ebenen fassadengestalterisch zusammengefasst. Hierdurch erhalten die hohen Gebäude eine für den Betrachter angenehme Maßstäblichkeit. Die ästhetische Fernwirkung der Gebäude wird durch helle Architekturbetonelemente und hellen Aussenputz erzielt.

Der Baubeginn soll bereits 2015 erfolgen und bis Anfang 2017 neue attraktive Wohnungen im innerstädtischen Raum dem Frankfurter Mietmarkt anbieten.

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