RIBA zeichnet erstmals eine Frau aus

Juho Nyberg
25. september 2015
Zaha Hadid. Bild: Simone Cechetti.

Mit der Verleihung der Royal Gold Medal 2016 an Zaha Hadid lässt das Royal Institute of British Architects diese Ehre nach über 160 Jahren erstmals einer Frau zuteil kommen.

Seit 1848 wird die als «Gold Medal» bezeichnete Auszeichnung jährlich an Architekten verliehen. Einzige Ausnahme bildet die Verleihung 1999, als Barcelona als Stadt ausgezeichnet wurde.

Mit der neusten Auszeichnung betritt der traditionsreiche Preis Neuland, denn erstmals wird eine allein als Architektin agierende Frau ausgezeichnet. Vorangegangene Preisträgerinnen (Sheila O’Donnell 2015, Patty Hopkins 1994 und Ray Eames 1979) erhielten die Medaille jeweils gemeinsam mit ihren Büropartnern – allesamt männlich.

Höchste Zeit, dass nun eine Frau als Einzelperson für ihr bisheriges Schaffen ausgezeichnet wird, auch wenn die Wahl nicht als überraschend bezeichnet werden kann. Schliesslich findet die Verleihung des Royal Institute of British Architects, wie der Name schon verrät, im Namen des Monarchen, respektive eben der Monarchin Grossbritanniens statt.

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