Wohnen am Sommerhoffpark

Frankfurt am Main
MA Architekten (vormals Cyrus Moser Architekten)
Visualización © silisight
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Arquitectos
CYRUS.ARCHITEKTEN
Ubicación
Frankfurt am Main
Cliente
OFB Frankfurt
Aufgabe
Neubau von zwei Wohnhochhäusern mit 127 Wohneinheiten und Kita
Architekt
MA Architekten (vormals Cyrus Moser Architekten)
Beauftragung
cyrus moser architekten bda lph 1-5, Künstlerische Oberleitung
Wettbewerb
Juni 2013, 1.Preis
Kenndaten
BGF: 27.300 m²

Wohnen am Wasser

Auf der ehemaligen Fläche des Heizkraftwerks der Deutschen Bahn AG wird aktuell ein eigenständiges Wohnquartier entwickelt. Das Westhafen Areal liegt als Tor zur Stadt zwischen dem Frankfurter Hauptbahnhof und dem Main. Hier entsteht ein neues Gebäudeduo aus zwei Wohntürmen.

Das Konzept von cyrus moser architekten sieht zwei Wohnhochhäuser mit jeweils gleicher Grundrissfigur, aber unterschiedlichen Gebäudehöhen vor. Der hohe Turm mit 20 Geschossen hat eine Gebäudehöhe von 66 m, der zum Sommerhoffpark orientierte ist elfgeschossig bei einer Höhe von 38 m. Zusammen bilden die Türme in der Stadtsilhouette am Main ein prägnantes Ensemble und sind der Auftakt für die Verlängerung der Mainpromenade nach Westen. Aus der Perspektive der Bahnreisenden bildet das Ensemble den städtebaulichen Auftakt zur Innenstadt.

Die Wohnungen werden als Mietwohnungen errichtet und entsprechen dabei höchstem Standard. Alle Wohnungen erhalten großzügige Loggien, Balkone und Wintergärten, die nach Südwesten und zum Main ausgerichtet sind. Im Erdgeschoss des Turmes Ost wird eine Kindertagestätte eingerichtet. Die Erschließung der Wohngebäude erfolgt von der Gutleutstraße. Am Beginn des Grundstücks steigt das Gelände sanft mit auf das zweimeterhohe Sockelniveau der darunter liegenden Tiefgarage der Erdgeschossebene bis zum zentralen Vorplatz im Norden an.

Die Gebäude sind als Monolithen an den Kanten klar gefasst und mit einem Netz aus horizontalen und vertikalen Fassadenbändern überzogen. Eine hohe Plastizität erhalten die Baukörper durch die tief eingeschnittenen Loggien. Es sind jeweils zwei Ebenen fassadengestalterisch zusammengefasst. Hierdurch erhalten die hohen Gebäude eine für den Betrachter angenehme Maßstäblichkeit. Die ästhetische Fernwirkung der Gebäude wird durch helle Architekturbetonelemente und hellen Aussenputz erzielt.

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