Center od Polymers for Life (CPL) Würzburg

Würzburg
Visualization © Architect: HDR Germany | Image: Imagina Visual Collaboration
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Arquitectos
HDR Germany
Endereço
Theodor-Boveri-Weg, 97074 Würzburg
Ano
2024
Custo
Undisclosed
Pisos
1-5 Stories
Fassade
iPb Ingenieurbüro Planung Blei
Brandschutz
Nees Ingenieure
LPH 6-9
Phase68 Baumanagement

Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) möchte ihre Forschungslandschaft um einen weiteren Neubau bereichern: das „Center of Polymers for Life“ (CPL). Die sogenannten „Polymere fürs Leben“ sind für innovative Anwendungen in der Medizin gedacht. Polymere sind komplex aufgebaute Moleküle, die schon heute vielfach klinisch eingesetzt werden – als Knochenzemente, Blutgefäßstents oder synthetische Herzklappen.

Auf dem Campus Hubland Süd der Julius-Maximilians-Universität Würzburg wird ein Innovationszentrum für den Forschungsschwerpunkt der Biofabrikation entstehen. Ziel der dort vorgesehenen Forschung ist die Weiterentwicklung der Verknüpfung von Polymerforschung mit den innovativen Bereichen der Biofabrikation und Biomaterialforschung. Experten aus Medizin, Chemie, Physik, Informatik, Pharmazie und Biologie werden in dem Neubau ihre Expertise gemeinsam erweitern und die additive Fertigung für den Einsatz in Medizin und Biofabrikation voranbringen.

Die modernen Arbeitswelten schaffen mit flexiblen Büroarbeitsplätzen, geschossübergreifenden Kommunikationsbereichen und der offenen Laborlandschaft die Atmosphäre eines ‘Makerspace’.

Der Neubau wird im südlichen Teil des Campus Hubland Süd der Universität Würzburg in direkter Nachbarschaft des Chemiezentrums errichtet. Der viergeschossige Baukörper nimmt die Vorderkante des nordwestlich gelegenen C8 und des Praktikumsgebäudes Z7 auf, um so eine klare städtebauliche Rahmung des Campus zu bilden.

“Innovation durch Kommunikation” wird im sogenannten CPL in jeder Etage durch einen geschoss- und gebäudeübergreifenden Luftraum mit angrenzenden Kommunikationsflächen ermöglicht und unterstützt damit die Weiterentwicklung der neuartigen, zukunftsträchtigen Forschung der polymeren Biofabrikation. Die Wissenstreppe beginnt am Eingang - dem Foyer - des Gebäudes und treppt sich durch alle Etagen bis zum 3. Obergeschoss hinauf. Entlang der Treppe finden Hot-Desk Zonen, Teeküchen, Bibliotheken, Lounge- oder Workshopbereiche ihren Platz und geben somit einen kreativen Spielraum, um Innovationen entstehen zu lassen.

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