Drachenfelsplateau

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Endereço
Drachenfels, 53639 Königswinter
Ano
2013

Ziel des Entwurfs ist es, aus dem „Leitwert“ der Natur, der Erlebbarkeit des Ortes und der gastronomischer Nutzung des Drachenfelsplateaus eine homogene gestalterische Einheit zu entwickeln, die sich maßvoll in die bestehende Landschaft sowie in den Gebäude-bestand einfügt. Dabei soll in der Formsprache und in der Wahl der eingesetzten Materialien ein möglichst authentisches Ganzes entwickelt werden, das den Bezug zur Charakteristik des Ortes herstellt.

Durch den zur Zeit laufenden Abbruch des hoch aufragenden Restaurantbaus aus den 70er Jahren entsteht eine zusammenhängende Freifläche zum Rheintal, die die bisher voneinander getrennten Süd- , West, und Ost-Terrassen räumlich zusammenwachsen lässt und einen attraktiven Außenbereich mit direkter Verbindung zur Ankunftsebene der Drachenfelsbahn entstehen lässt.

Die geplante Freiraumgestaltung thematisiert den vorhandenen Geländeversatz zwischen Ankunfts- und Terrassenebene und bildet eine zur Talseite hin stufenartig abfallende steinerne Freitreppe aus, die den Blick ins Rheintal, zur Ruine und Siebengebirge freigibt.

Das Terrassenniveau des Altbaus wird in das Gestaltungskonzept eingebettet. Die Inszenierung der öffentlichen Fläche mit wichtigen Blickbeziehungen zu Rheintal, Ruine und Siebengebirge wird gestärkt durch den neu errichteten Restaurant-Kubus, der sich mit maßlicher Orientierung am denkmalgeschützten 30er-Jahre-Bau als zweigeschossiger Baukörper auf die neue Treppenanlage setzt.

Durch die erhebliche Reduzierung des Bauvolumens und der baulichen Höhe der neuen Bebauung kann eine klare Hierarchie aufgebaut werden, die die Wichtigkeit des Ortes unterstreicht und gleichzeitig eine zurückhaltende bauliche Kante zur Talseite mit der Drachenfelsruine als weithin sichtbare Spitze artikuliert. Das neue Gebäudevolumen entwickelt sich fugenlos aus dem anstehenden Bergfried heraus und bindet das Kellergeschoss des 70er-Jahre-Baus als Basis für eine großzügige neue Aussichtsplattform ein.

Das bestehende 30er Jahre Gebäude wird erhalten und zu einer komplexen, multifunktional nutzbaren Einheit mit dem neuen Restaurantkubus zusammengeführt. Der Bestandsbau wird in Abstimmung mit dem Denkmalschutz in Wert gesetzt und in das räumlich funktionale Gesamtkonzept integriert.

Im Erdgeschoss des 30er Jahre Baus befindet sich der Küchen- und Ausgabebereich. Ebenfalls ist hier ein großer Veranstaltungsraum geplant, der im Bedarfsfall auch zur Restaurantnutzung zugeschaltet werden kann. Das Obergeschoss wird vorrangig für Tagungszwecke genutzt.

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