Kapuzinerkloster Münster

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Anno
2012
Cliente
Deusche Kapuzinerprovinz Kör
Tragwerksplanung
Gantert und Wiemeler Ingenieurplanung, Münster
Technische Gebäudeausrüstung
Winkels Behrens Pospich Ingenieure GmbH, Münster
Lichtplanung
LightLife Gesellschaft für audiovisuelle Erlebnisse mbH, Köln

1619 Errichtung des Kapuzinerklosters zwischen Ägidiistraße und Ludgeristraße und Anlage eines Klostergartens, heute Standort des Oberverwaltungsgerichts.
1811 Schließung des Klosters im Zuge der Säkularisierung
1823 Abbruch des Klostergebäudes
1858 Neubau des Kapuzinerklosters mit großem Klostergarten am
heutigen Standort Kapuzinerstraße

Grund für die Baumaßnahme
- Die notwendige Erneuerung der Dächer und Fassaden einschließlich der Fenster von Kirche und Chor
- Der Teilabriß des nördlichen Verbindungstraktes, der Umbau des dort untergebrachten Gästetraktes
- Die Erneuerung der technischen Gabäudeausrüstung - Ein neues Lichtkonzept für die Kirche mit Sakristei und Nebenkapellen, den Chorraum und das Refektorium

Beschreibung der Maßnahme
Rückbau der Dacheindeckung einschließlich Lattung und Dämmung des Westgebäudes und Rückbau der Flachdacheindichtung des Hofgebäudes. Ausrichten der Dachfluchten im Dachstuhl, Einbau von Folien mit Dämmung sowie Neueindeckung bzw Neueindichtung des Flachdaches. Erneuerung und Dämmung der "Kreuzgangdächer" im Hof und Erneuerung der Dachentwässerung und des Blitzschutzes.
Fassadensanierung der westlichen Ziegelaußenwände, der Strebepfeiler und des Sandsteinmauerwerks des Glockenturmes, sowie die Neueindeckung des Turmdaches mit Bieberschwänzen. Sanierung der Stahlfenster von Kirche und Chor, Ausbau der Bleiverglasung, wo nötig wurde die Bleiverglasung erneuert. Wiedereinbau der Verglasung. Die sanierten Fenster erhielten eine Schutzverglasung, einige Fenster wurden mit Parallellüftern ausgestattet.
Der nördliche Verbindungstrakt wird kernsaniert und aufgestockt. Hier werden 15 Gästeappartments untergebracht. Der große Dachraum bleibt zunächst ungenutzt, er ist flexibel nutzbar und wird als Reserve vorgehalten.
Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung zur Energieeinsparung durch den Einbau eines Blockheizkraftwerks mit einer Photovoltaikanlage, Kraftwärmekopplung und hyraulischer Abgleich der Thermostatventile. Erneuerung der Beleuchtungsanlagen nach einem Beleuchtungskonzept für die Kirche mit Nebenkapellen und Sakristei, für den Chorraum und das Refektorium und den Gästetrakt. Umstellung auf LED Technik.

Gestaltprägende Baumaterialien
Die prägenden Baumaterialien in der Kirche und den Nebenkapellen sind Kalkputz für Wände und Gewölbe und Natursteinbekleidung mit Jura Deutschgrau für Pfeiler und Lisenen und Jura Beige (leicht bunt) für die Fußböden.
Im Chor sind Kalkputz für die Wände und Stahlbeton für die Rippendecke und das Chorgestühl aus dunklem Holz prägend für den Raum. Beide Räume haben Fenster aus Stahl bleiverglast mit Antikglas und einem geringen Anteil farbiger Gläser.
Unser gestalterisches Prinzip war, daß alle Decken, Wände, Gewölbe, Gurtbögen, Pfeiler, Wandöffnungen, Nischen und Fensterleibungen einem monochromen weißen Anstrich erhalten und die Architektur durch die neue Beleuchtung hervorgehoben wird.

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