belektro 2018 | DH4 - DIALOG HOCH 4


Wohnen 3.0 | Bauen und Wohnen in Gemeinschaft – Auf dem „DH4 - DIALOG HOCH 4“ an der belektro 2018 in Berlin werden am 6. November alle Aspekte zum diesjährigen Thema „Bauen und Wohnen in Gemeinschaft“ anhand von Fachvorträgen führender Experten aus der Architektur und einem abschließenden Podiumsgespräch verhandelt. – Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!

Dienstag, 6. November 2018 | Tagesprogramm

DH4 - DIALOG HOCH 4

  • Ort: Architektenforum, offenes Hallenforum, Halle 2.2, Stand 209a
  • 6. November, Dienstag 9:45 - 12:30 / 13:30 Uhr
Anmeldung und gratis Tageskarten exklusiv für Architekten und Innenarchitekten

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  •   9:45
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  • Begrüßung per Annick Horter, belektro
  •   9:50
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  • Einführung per Ulf Meyer, German-Architects

10:00 - 10:30

  • YTAA 2018 Logo Bild © Imke Woelk
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  • Imke Woelk
  • IMKEWOELK und Partner, Berlin | www.iw-up.com
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  • Wohnen in neuer Natur
  • „Wohnen beschränkt sich in Zukunft nicht mehr auf die eigenen vier Wände, sondern entwickelt sich zu einem dezentralen Netzwerk aus privaten Zonen, externen Räumen und Dienstleistungsorten. Die Digitalisierung erleichtert die Organisation der Belegung dieser Räume und ermöglicht neue Formen der Kommunikation zwischen den Bewohnern. Wohnqualität definiert sich nicht mehr über die Größe und Ausstattung einer Wohnung, sondern über zusätzliche Nutzungsoptionen. Das Prinzip der Nachbarschaft, dem Wohnen in Gemeinschaft, wird zur Ressource der Stadt.“ Dr. Ing. Imke Woelk
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Dr. Ing. Imke Woelk

Wohnen beschränkt sich in Zukunft nicht mehr auf die eigenen vier Wände, sondern entwickelt sich zu einem dezentralen Netzwerk aus privaten Zonen, externen Räumen und Dienstleistungsorten. Die Digitalisierung erleichtert die Organisation der Belegung dieser Räume und ermöglich neue Formen der Kommunikation zwischen den Bewohnern. Wohnqualität definiert sich nicht mehr über die Größe und Ausstattung einer Wohnung, sondern über zusätzliche Nutzungsoptionen. Das Prinzip der Nachbarschaft, dem Wohnen in Gemeinschaft, wird zur Ressource der Stadt.

HYPERCITY Stadterweiterung als Anlagerung an vorhandene Mobilitäts-Infrastrukturen HYPERCITY Stadterweiterung als Anlagerung an vorhandene Mobilitäts-Infrastrukturen (Bild © IMKEWOELK und Partner)

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10:30 - 11:00

  • YTAA 2018 Logo Bild © Claus Graubner
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  • Sergei Tchoban
  • TCHOBAN VOSS Architekten, Hamburg, Berlin | www.tchobanvoss.de
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  • Neue Wohnprojekte im Hinblick auf indentifikationsstiftende Stadträume
  • „Die heutige Stadt lebt in einer „kontrastreichen Harmonie“: Dicht zusammengewachsene Stadtschichten werden durch neue ikonenhafte Formen ergänz und zuweilen durchbrochen. Im Idealfall lebt sie also von einer Balance der herausragenden Bauten und deren städtebaulichem Hintergrund. Wie und wo soll sich das Wohnen in dieser neuen „Harmonie“ ansiedeln? Wie könnten die neuen Wohnbauten sein, damit sich der moderne Bewohner nachhaltig mit ihnen identifizieren kann?“ Sergei Tchoban
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Sergei Tchoban

Sergei Tchoban (geb. 1962 in Sankt-Petersburg) ist ein international tätiger russisch-deutscher Architekt. Er ist geschäftsführender Partner des Büros Tchoban Voss Architekten in Berlin sowie Geschäftsführer des Architekturbüros SPEECH in Moskau. Nach seinen Entwürfen entstanden deutschland- und russlandweit zahlreiche international anerkannte Gebäude und bauliche Ensembles, darunter der Federation Complex in Moskau oder das Museum für Architekturzeichnung in Berlin. Tchoban kuratierte zweifach den Russischen Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig und war 2015 Architekt des russischen Pavillons auf der EXPO in Mailand. Er ist Gründer der ersten Biennale für junge Architekten in Russland und Juryvorsitzender sowie -mitglied bei zahlreichen internationalen Architektur- und Zeichenwettbewerben.

HYPERCITY Stadterweiterung als Anlagerung an vorhandene Mobilitäts-Infrastrukturen Alte Schönhauser Str. 5, Berlin - Neubau in ehemaliger Baulücke in Berlin-Mitte (Bild © Claus Graubner)

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11:00 - 11:30

  • YTAA 2018 Logo Bild © Mar Truog
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  • Philip Norman Peterson
  • Holzer Kobler Architekturen, Zürich, Berlin | www.holzerkobler.com
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  • Kiez im Kiez
  • „Aus rund 420, zu drei langgestreckten Riegeln gestapelten Modulen entsteht im Berliner Stadtteil Treptow das Studentendorf Frankie & Johnny. Die baulichen Einheiten lassen sich zu mehrheitlich Single-, aber auch Double- oder Double-Mini-Einheiten zusammenschalten. Kommunikative Zwischenzonen sind Orte der Begegnung und des Austauschs. Die aus Core-Ten Stahl gefertigten, leicht nach außen und innen verschobenen Überseecontainer schaffen eine prägnante, spielerische Architektur und erzeugen einen lebendigen und vielfältigen Ort für eine neue Form gemeinschaftlichen Wohnens.“ Philip Norman Peterson
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Philip Norman Peterson

Philip Norman Peterson (Dipl.-Ing. Arch), geboren in Fergus Falls (USA), diplomierte 1989 an der University of Illinois in Chicago in Architektur. Ab 1992 arbeitete er bei Max Dudler in Berlin und Zürich. 2006 wechselte er zum Studio Daniel Libeskind, wo er unter anderem eine leitende Funktion beim Westside Freizeit- und Shoppingcenter in Bern Brünnen, Schweiz, innehatte. Seit 2009 ist Philip Peterson für Holzer Kobler Architekturen tätig, wo er unter anderem als Projektleiter das paläon – Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere in Schöningen, Deutschland, realisierte. Als Geschäftsführer der Holzer Kobler Architekturen Berlin GmbH verantwortete er seit 2011 Projekte wie das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum in Cuxhaven, Deutschland, Frankie & Johnny, ein modulares Studierendenwohnprojekt in Berlin, Deutschland, und das Modernisierungskonzept für das Schloss Gottorf in Schleswig, Deutschland.

HYPERCITY Stadterweiterung als Anlagerung an vorhandene Mobilitäts-Infrastrukturen Frankie & Johnny, Berlin-Treptow (Bild © Jan Bitter)

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  • 11:30
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  • Podiumsgespräch
    • Imke Woelk (IMKEWOELK und Partner)
    • Sergei Tchoban (TCHOBAN VOSS Architekten)
    • Philip Norman Peterson (Holzer Kobler Architekturen)


    • Moderation: Ulf Meyer
    • Architektur und Text, Berlin | www.german-architects.com

  • 12:00
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  • Get Together

12:30 - 13:30

  • http://filemanager.world-architects.com/files/static_pages/micropages/Belektro/jan-dinnebier.jpg
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  • Jan Dinnebier
  • studio dinnebier, Berlin | www.lichtlicht.de
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  • Guided Tour zu den Highlights der belektro

YTAA 2018 Logo Bild © RSI-Studios

Wohnen 3.0 | Bauen und Wohnen in Gemeinschaft

Die Zukunft des Wohnens in Deutschland und anderswo scheint in kleineren, teureren,urbaneren und effizienter geplanten Häusern zu liegen, die mehr Wohnen in Gemeinschaftermöglicht. Die neuesten Bauprojekte von Baugruppen, Genossenschaften oderWohnungsbaugesellschaften reagieren auf veränderte Lebensentwürfe und Standorte.Architekten entwickeln Lösungen, die auf die Wünsche und Anforderungen der Bewohnerausgerichtet sind. Neben individuellen Wohnungen treten gemeinschaftliche undnachbarschaftliche Räume. Zeitgenössische Vorstellungen vom Wohnen verbindenklassische und moderne Lebensmodelle. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise in Wohn-Welten 3.0 von Yokohama, Singapur, über Montpellier und Zürich nach Berlin.


zum Beitrag
 

 

Fortbildungspunkte
  • An teilnehmende Architekten vergibt die
    Architektenkammer Berlin zwei Fortbildungspunkte.

Kooperationspartner

Logo-ak-berlin
www.ak-berlin.de

 

  • German-Architects an der belektro
  • Ulf Meyer
  • Peter Petz
  • Renato Turri

Other Fairs and Guided Tours in 2018/2019