Wettbewerb Erweiterung einer Sekundarschule in Drolshagen mit office03

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Year
2014
Architekten
office03 Waldmann & Jungblut Architekten Partnerschaft mbB

Mit dem Übergang der Hauptschule Drolshagen in eine Sekundarschule ist eine räumliche Erweiterung des Angebotes erforderlich.

Um mit dem neuen Schultyp der Sekundarschule auch städtebaulich Orientierung zu geben, haben wir uns gegen eine stufenförmige bauliche Anpassung entschieden.
Leitidee unseres Entwurfes ist es hingegen, einen Baukörper zu entwerfen, der in seiner Eigenständigkeit im Eingangsbereich der Schulanlage symbolhaft ein Zeichen setzt: eine kreisförmige Architektur als bildkräftiges Zeichen für die Schulgemeinschaft. Wie ein flacher Kieselstein liegt die Gebäudekubatur - allseitig von Schulhoffunktionen umgeben - auf dem vorgelagerten Plateau. Städtebaulich gibt das Gebäude dem heterogenen Ensemble eine neue Identität und kann als Eingangsgebäude der gesamten Schule dienen.

Im Erdgeschoss sind das Forum und die Mensa mit angrenzender Küche, Personal- und Büroraum untergebracht sowie eine große Garderobe und eine WC-Anlage, die auch von den Schülern in der Pause aufgesucht werden kann. Das Obergeschoss wird über eine große Freitreppe vom Forum aus erschlossen. An der den Luftraum des Forumsumschließenden Galerie sind Aufenthaltsräume, Musik- und Mehrzwecksaal sowie ein Büro und Besprechungsraum untergebracht. Der zweite Rettungsweg ist über ein abgeschlossenes Treppenhaus gewährleistet. Die Grundrissorganisation erlaubt vielfältige Raumverbindungen innerhalb des Erdgeschosses aber auch zwischen den beiden Geschossen.

Das 2-geschossige Gebäude kann leistungsfähig auf zwei Ebenen mit dem Bestandsgebäude verbunden werden: über eine Terrasse erreicht man das Treppenhaus im Erdgeschoss (Haupteingangsebene), über die darunter liegende Passage das Untergeschoss (Pausenhofebene) des bestehenden Schulgebäudes.
Die unmittelbar an das Gebäude angrenzenden Freiflächen schaffen eine unverwechselbare Atmosphäre und erlauben eine „atmende Nutzung“ des Gebäudes, die zeitweise auch den Außenraum besetzen kann.

Bei der Planung wurde die DIN 18040 berücksichtigt: ein Fahrstuhl verbindet beide Ebenen des Neubaus und über die Terrasse auch des Altbaus barrierefrei. Durch die höhengleiche Anbindung an den Bestand bietet sich die Möglichkeit des etappenweisen Ausbaus der Verbindung.

Das Gebäude eignet sich für eine wirtschaftliche Kombination in Ortbeton und Fertigteilbauweise. Die Decken können grundsätzlich als Flachdecken ausgeführt werden.
Fassade und Materialitäten verarbeiten das Thema des landschaftlichen Umfeldes.

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