Im Licht der Nacht – Vom Leben im Halbdunkel

Die Göttin Nyx verkörpert in der griechischen Mythologie das schöpferische Prinzip der Nacht. Sie gebar den Tag, brachte Ordnung ins finstere Chaos der „Urnacht“ und blieb zugleich der geheimnisvollen, irrationalen Seite der Finsternis stets verbunden.

Die Elektrifizierung im 19. Jahrhundert löste den strikten Wechsel von Hell und Dunkel zunehmend auf. Nachtarbeit, grell erleuchtete Tankstellen sowie das bunte Treiben in Clubs und Kneipen sind nur einige Aspekte dieser Entwicklung. Das zwielichtige Leben in einer entgrenzten Nacht steht im Zentrum dieser Ausstellung, die sich gleich in zwei Häusern – KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION in Düsseldorf und Marta Herford – den Facetten eines faszinierenden Themas widmet.

Der historische Kern im Marta Herford basiert zudem auf einer Teilübernahme der Ausstellung „Peindre la nuit“ aus dem Centre Pompidou Metz.

Künstler*innen
Hans Op de Beeck, Brassaï, Auguste E. Chabaud, Max Ernst, Rodney Graham, George Grosz, Alex Katz, Martin Kippenberger, František Kupka, Anna Lange, René Magritte, Amédée Ozen-fant, Philippe Parreno, Man Ray, Norbert Schwontkowski, Hiroshi Sugimoto u.v.a.





Wann
26. Oktober 2019 bis 9. Februar 2020
Wo
Marta Herford
Goebenstrasse 2-10
Herford
Organisator
Marta Herford
Link
marta-herford.de

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