Weitblick, Innovationscampus
Foto © Philipp Obkircher
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Weitblick

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Adresse
Karl-Drais-Straße 4, 86199 Augsburg
Jahr
2021
Kosten
1 Mio. – 100 Mio.
Bauherrschaft
Audax Projektentwicklung GmbH
Team
Kathi Weber, Michael Cornelsen, Achim Eilmsteiner, Anna Lena Berger, Eun Kyoung Song, Thu Thao Nguyen

Das Gebäude mit modernen Arbeitswelten bildet den ersten Stadtbaustein des entstehenden Innovationsparks in Augsburg, einem Ort der Verbindung von Arbeits- und Wissenswelten. Es richtet sich in seiner Konzeption folgerichtig an Start-Ups und Firmen aus dem Forschungs- und Tech-Umfeld. Neben den offen gestalteten Arbeitswelten sorgen Gastronomie und Nahversorger im Erdgeschoss, ein gemeinsam nutzbares Konferenzzentrum auf dem Dach, eine Kita und viele digitale Smart-Features dafür, dass die Nutzer alles im Haus finden, was sie brauchen.

„Es entsteht eine kleine Stadt im Haus statt der üblichen Monofunktionalität in Bürogebäuden.“

Das Gebäude vermittelt durch seine die Außenkanten des Grundstücks besetzende Kubatur Kraft und Solidität. Gleichzeitig wirkt das mächtige Volumen durch die horizontalen Lamellen der Fassade leicht und luftig. Durch die Loslösung vom Boden öffnet es seinen Innenhof zum Quartier. Der Innenhof wird zum Quartiersplatz, zum Ort für Kollaboration, und vernetzt das Gebäude mit dem Stadtgefüge. Weitere Öffnungen ermöglichen die Durchwegung und fördern die Interaktion mit anderen Institutionen des neu entstehenden Quartiers.

Das Alleinstellungsmerkmal des Gebäudes liegt in seinem holistischen Innovationsansatz begründet. Eine Synthese aus einer dynamischen Form, welche die Nutzerdynamik nach außen trägt, einer hohen Nachhaltigkeit durch eine soziokulturelle Mischung in der Nutzung und LEED-Platin-Zertifizierung des Gebäudes und einem hohen Wohlfühlfaktor von unterschiedlich geprägten Arbeitswelten, einer Mieter-App für alle smarten Features des Gebäudes sowie einem Luftkonzept, das durch dezente Beduftung belebend wirkt, gleichzeitig Keime und Viren filtert und deshalb die Gesundheit der Mitarbeiter*innen fördert.

Zur Minimierung des CO2-Fußabdrucks und der Grauenergiebilanz wurden nachhaltige Materialen eingesetzt. Abgerundet wird das Konzept durch Regenwassernutzung und die Umsetzung eines innovativen Solarstrom-Speicherkonzeptes unter Verwendung von Photovoltaik auf dem Dach.

Die Gebäudetechnik ist für einen Großteil der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich, daher wird der geplante Bau als „Nearly-zero Carbon“-Konzept ausgeführt. Die Zertifizierung nach LEED-Platin stellt einen hohen Anspruch dar. Der Entwurf verfolgt das „Low-Tech-Prinzip“, nach welchem so wenig haustechnische Komponenten wie nötig verwendet werden.

Die Konstruktion als Stahlbetonskelettbau mit Stützraster und massiven Treppenhaus- und Nebenraumkernen zur Aussteifung ist wirtschaftlich und bietet größtmögliche Flexibilität und langfristige Veränderbarkeit in der Nutzung. Innenwände wurden in Leichtbau hergestellt, bzw. vom Mieter im Selbstausbau errichtet. Oberflächen wurden so gewählt, dass sie zum einen eine Wertigkeit ausstrahlen und ein ansprechendes Ambiente schaffen, zum anderen aber langlebig und wartungsarm sind.

Arbeit ist vielseitig, braucht variable Rahmenbedingungen, findet nicht nur am Schreibtisch statt und darf auch Spaß machen! Vielfältige Nutzungen versammeln sich im Gebäude, bilden eine Einheit oder vielmehr ein lebendiges Miteinander. Alles ist möglich: Nutzungseinheiten lassen sich ab Kleinstflächen anmieten, aber auch horizontal oder vertikal zu Gesamtflächen bis zu 3.000 m2 zusammenschalten. Innerhalb jeder Nutzungseinheit besteht absolute Flexibilität. Die Fläche ist frei von tragenden Querwänden, Nebenräume sind an den Treppenhäusern fest positioniert. Vom Einzelbüro über das Kombibüro mit Mittelzone sind auch das Großraumbüro oder modernste Bürolandschaften mit ganz unterschiedlichen Arbeitsatmosphären möglich. Zusätzliche Kommunikationszonen an den Treppenhäusern bieten Begegnungsflächen mit dem Nachbarn oder Rückzug für ein vertrauliches Gespräch unter Kollegen. Kreativität braucht Austausch! Ergänzt werden die Mietflächen innerhalb des Gesamtensembles durch den externen Konferenzbereich, sowie im Erdgeschoß durch Gastronomie, Nahversorger und eine Kindertagesstätte. Durch den Nutzungsmix entsteht hoher Mehrwert für die Nutzer*innen des Gebäudes und das umgebende Quartier.

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