Visualisierung © Taao
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Ev. Gemeindehaus

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Standort
Frankfurt-Schwanheim
Jahr
2010

Der Ort – Die Idee das Gemeindehaus abzusenken und dadurch ganz besondere Räume zu schaffen wird seitens der Denkmalpflege als beste Lösung aufgenommen und der Entwurfsidee als gangbarer Weg zugestimmt, da so dem besonderen denkmalgeschützten Ensemble Rechnung getragen wird. Die Blickachsen und räumlichen Beziehungen des Ensembles bleiben so erhalten.

Das neue Evangelische Gemeindehaus Dem Wunsch der Kirchengemeinde nach sichtbarer Präsenz wird durch den gestalteten Zugang, den Lichthöfen und weiteren Elemente, zum Beispiel Versprünge, Abtreppung der Decke zur Lichtführung im Kirchgarten, erzielt. Man betritt das Gemeindehaus über den Vorplatz. Der Weg führt über eine großzügige Treppe in den geschwungenen Lichthof. Das denkmalgeschützte Ensemble ist vom Hof sichtbar und rahmt den Raum. Von hier aus betritt man das Foyer, das sich mit der bodentiefen Verglasung zu Lichthof und Saal öffnet. Seitlich sind die Nebenräume angeordnet. Der Saal ist mit Belichtung von 2 Seiten geplant. Zusätzlich wird gezielt Tageslicht über die abgetreppte Decke und Lichtöffnungen geführt. Der neue Gemeindesaal wird ein lichtdurchfluteter und gleichzeitig geschützter, sakraler Raum. Der Gemeindesaal öffnet sich zum zweiten Hof. Die geschwungene Wand – die Apsis – begrenzt den Außenraum nach Westen. Von hier wird der Kirchgarten mit einer 2. Außentreppe verbunden.

Außenraum Die Aussenflächen sind in die drei historischen Bereiche, dem Vorplatz, Kirchhof und Kirchgarten, gegliedert. Am Vorplatz befindet sich der Haupteingang mit Aufzug, der in seiner skulpturalen Ausbildung sichtbares Zeichen wird. Im Kirchhof gestalten die gebogenen Brüstungen des Lichthofes den Raum und kennzeichnen den Zugang zum Gemeindehaus. Der Pfarrgarten auf der Decke des Gemeindehauses und der neue Kirchhof werden somit belebt und können für unterschiedlichste Aktivitäten als Treffpunkt von der Kirchengemeinde genutzt werden.

Unser Verständnis von Nachhaltigkeit Bauen für zukünftige Generationen. Bauen mit einfachem Material in handwerklicher Konstruktion. Ausgeglichene Energiebilanz. Gründach/Platzbelag. Wirtschaftlichkeit durch sorgsame Auswahl des Materials, der Konstruktion und der Funktion und das Abwägen der 3 Komponenten, sodass Material, Konstruktion und Raum eine Einheit werden. Planen und Bauen in enger Zusammenarbeit mit Bauherr, Nutzer, Ingenieuren und Handwerkern. Gemeinsame Arbeit so lange, bis das Ziel erreicht ist.

Ziel ...... das spürt man im Gebäude......... Für den Ort und die Menschen

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