Zwei Hochhäuser an der Westend-/Zschokkestraße

München
Visualisierung © Nightnurse Images für Riehle+Assoziierte
Architekten
Riehle+Assoziierte
Standort
München
Jahr
2022-
Bauherrschaft
Stadtwerke München GmbH
Status
in Planung
Bruttogrundfläche
ca. 36 000 m²

Der Entwurf für das Hochhaus-Ensemble verfolgt mit seiner städtebaulich-formalen Einbindung und der ästhetischen Sprache seiner polygonalen Baukörper neben einer eindeutigen Adressbildung bewusst eine Vermittlerrolle zwischen der bestehenden Nachbarbebauung und dem geplanten Wohnquartier auf dem Areal des ehemaligen Bus- und Straßenbahnbetriebshofes der SWM im Münchner Westen.

Nach außen greift der Sockelbereich bestehende Straßenfluchten und Traufhöhen auf, nach innen schaffen die polygonalen Hochpunkte eine Formverwandtschaft zum neuen Wohnquartier. Die Leitidee seiner auch nach außen hin sichtbaren, einfachen und klaren Konstruktion korreliert mit einer maximalen Flexibilität im Inneren und ist Teil des in vielen Bereichen nachhaltigen und integrativen Gebäudeansatzes.

Der baulich-konstruktiven Umsetzung der beiden Figuren liegt die Idee zugrunde, mittels einer Holzhybrid-Bauweise und einer unaufgeregten Fassade das Bild eines zukunftsorientierten Hochhauses zu erzeugen. Die innere Konstruktion lebt dabei vom Zusammenspiel und materialgerechten Einsatz von Beton und Holz: Ein Stahlbetontisch für den zweigeschossigen Sockel, über die komplette Gebäudehöhe verlaufende Stahlbetonkerne als infrastrukturelles Rückgrat und eine ergänzende Holzhybridkonstruktion für die tagesbelichteten Nutzflächen der 8 bzw. 13 Regeletagen bestimmen die Gebäudelogik und innere Atmosphäre.

Das Hochhaus-Ensemble ist als eine Stapelung vielfältiger Nutzungen auf jeweils räumlich und strukturell ausgelegten Ebenen organisiert. Die Sockelzonen der beiden Hochhaustürme erzeugen mit ihrem vielfältigen Nutzungsangebot ein vitales Erdgeschoss, welches die Nahversorgung des angrenzenden Quartiers sowie die Belebung und Aktivierung der Platzflächen übernimmt. Der Entwurf erweitert die horizontale Verknüpfung der Baukörper um ein grünes Verbindungsgeschoss mit einem innen- und außenräumlichen Angebot gemeinschaftlich genutzter Flächen. Co-Working Bereiche bieten einen visuellen und physischen Bezug zu grünen Außenterrassen an den Sockelflanken und doppelgeschossigen Wintergärten an den Gebäudeköpfen.

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