Zentralinstitut für Translationale Krebsforschung Klinikum rechts der Isar, TU München

München
Foto © Stefan Müller-Naumann
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Architekten
doranth post architekten GmbH
Jahr
2016

Das TranslaTUM vervollständigt die östliche Bebauung des Gesamtklinikcampus und setzt mit seiner signifikanten Baukörperform ein Markenzeichen für das Campusgelände. Der Entwurf fasst das Baufeld mit seinen städtebaulichen Fluchten gedanklich in einem Block zusammen und definiert durch sein Volumen die Ecke Einstein-Trogerstrasse nun auch städtebaulich. Nachfolgend werden aus der Baumasse Teilbereiche an den städtebaulich relevanten Stellen herausgenommen. So entsteht ein Baukörper mit einer prägnanten S-Form.

Das neue Gebäude soll Kooperation, wissenschaftliche Kommunikation und Austausch zwischen Grundlagenforschern verschiedener Fachrichtungen (Biologie, Biomedizin, Biochemie, Physik, Ingenieurswissenschaften) und den Ärzten in den Kliniken stimulieren und verstärken. Die helle Eingangshalle mit der offenen, geschwungenen Treppe und den großen Galerieöffnungen schafft vielfältige Sichtverbindungen und bildet das kommunikative Zentrum zwischen den drei oberirdischen Abteilungsgeschossen mit ihren Büro- und Labornutzungen.

Die Fassade folgt dem Grundgedanken des Entwurfs und der Schichtung der Nutzungen. Sie ist horizontal gegliedert mit durchlaufenden Bändern aus Fensterelementen und horizontal geriffelten Keramikplatten in nuancierten Weißtönen, welche die wellenförmige Gebäudehaut akzentuieren und die Labor- und Bürobereiche zusammenfassen. Aus dieser Fassaden-Systematik ausgenommen sind – ihrer besonderen Nutzung entsprechend - die „öffentlichen Bereiche“ wie Cafeteria, Seminarbereich und Auditorium im Erdgeschoss, sowie die Eingangsbereiche.

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