Wochenendhaus am Wasser, Weseby

Weseby
Foto © rimpf Architektur
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Architekten
rimpf Architektur
Jahr
2011
Kosten
Vertraulich
Stockwerke
1–5 Stockwerke

Idyllische Lage am Ostufer des Ostseefjords

Der idyllisch an der Schlei gelegene Ort Weseby hat sich über die Zeit vom einstigen Fischerdorf zu einem beliebten Ziel für Urlauber entwickelt. Zahlreiche Ferienhäuser säumen heute das Ufer der Großen Breite, an der der Ostseefjord seine weiteste natürliche Ausbuchtung hat.

Durch diese Lage bedingt führt der Blick auf das Wasser nicht nach Norden, sondern nach Westen und ermöglicht einmalige Sonnenuntergänge. Während sich die Große Breite als Wassersportrevier etabliert hat, lädt Weseby mit seinem Wanderweg direkt am Ufer der Schlei lädt Einheimische ebenso wie Angereiste zum Spaziergang in der Natur ein.

Nach den Vorstellungen der Bauherren wurde hier auf einem malerischen Grundstück direkt am östlichen Ufer der Schlei ein Bungalow als Ferienhaus errichtet. Die Architektur sollte sich mit seinen strengen und klaren Formen am skandinavischem Design ausrichten, dieses jedoch nicht imitieren, sondern in Bezug auf die Umgebung neu interpretieren.

Klare Formensprache und elegante Architektur

Der gläserne Gebäudekubus mit einer Länge von 20 Metern und einer Breite von acht Metern wird lediglich durch die zwei Wandscheiben im Nordosten unterbrochen, die mit einem anthrazitgrauen Backstein versehen sind. Dieser ist von sowohl von innen, als auch von außen sichtbar und verfügt trotz der kühlen Farbe über eine warme und edle Haptik.

Die beinahe massiven Wandscheiben geben dem Gebäude nach hinten einen baulichen Rücken und stellen gerade während rauer Herbst- und Winterstürme symbolisch ein schützendes Element dar, welches für eine behagliche Atmosphäre sorgt.

Vollflächig und fast rahmenlos stehen dem die Glasscheiben entgegen, die die uneingeschränkte Sicht über die Schlei ermöglichen. Große Terrassendecks aus gediegenen Hölzern können vom Haus aus schwellenlos betreten werden und vervollständigen das Strandhausflair.

Skandinavischer Einfluss auch bei den Details

Die klare Formensprache wurde auch im Inneren konsequent umgesetzt, wo frei veränderbare Wände und bündige Schiebetüren das Interior zu rechtwinkligen Flächen verwandeln. Ein dunkler Schieferboden und eine holzvertäfelte Decke erzeugen eine natürliche Behaglichkeit. Die Wandscheiben sind nur vereinzelt in dezenten Farbtönen gestrichen um nicht zu aufdringlich zu wirken.

Der große Wohn- und Essbereich mit modernem Küchenblock wird durch einen gläsernen Kamin komplementiert, der den Ausblick auf die Natur auch während der kalten Jahreszeit gemütlich werden lässt. Daran anschließend öffnet sich das Elternschlafzimmer und das Badezimmer inklusive zur Großen Breite orientiertem Saunabereich. Zwei kleinere Kinderzimmer orientieren sich zur Ostseite in den großzügig angelegten Garten mit einem alten Bestand an Birken.

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