ÜSQ - E3

Hamburg Hafencity
Elegant und dynamisch - Der neue Wohnturm verbindet Handel und Wohnen
Visualisierung © bloomimages GmbH
Lage in der Hafencity
Foto © Foto: FotoFrizz / Illustration: M. Korol _ Quelle HafenCity HH
Blick über den Grasbrookpark
Visualisierung © Foto: Unibail-Rodamco / Visualisierung: moka-studio GbR
Fassadendetail
Visualisierung © bloomimages GmbH / KBNK Architekten GmbH
Blick von der San-Francisco-Straße
Visualisierung © bloomimages GmbH
Exemplarischer Grundriss
Zeichnung © KBNK Architekten GmbH
Ansicht Nord
Zeichnung © KBNK Architekten GmbH
Nutzungsverteilung
Zeichnung © KBNK Architekten GmbH
Überseequartier Süd
Visualisierung © Foto: Unibail-Rodamco / Visualisierung: moka-studio GbR
Architekten
KBNK Architekten
Jahr
2015
Kosten
1 Mio. – 100 Mio.
Stockwerke
5–20 Stockwerke
Bauherrschaft
Unibail-Rodamco Germany GmbH
Statik
Schüßler-Plan Ingenieurges. mbH, Düsseldorf
Haustechnik
Drees&Sommer AG, Hamburg
Brandschutz
ÖKOTEC - Sachverständige Ing. E. Obst & Partner, Schwalmtal
Freiraum
Beth Gali SLP - BB+GG Arquitectes, Barcelona

Neubau eines Wohnturms

Das Südliche Überseequartier in der Hafencity zeichnet sich durch seine vielfältigen Nutzungen aus, die Silhouette der Stadt wird entscheidend von den neuen Gebäuden geprägt.
Dem Wohnturm auf dem Baufeld E3 kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Aus den Blickachsen San-Francisco-Straße, Chicagokai und Grasbrookhafen stellt der Turm einen markanten Orientierungspunkt dar. Er markiert den Kreuzungspunkt zwischen den Quartieren STRANDKAI und ÜSQ. Die Kubatur steht selbstbewusst auf dem Boden und wird zur Verdeutlichung der städtebaulichen Setzung an den Gebäudeecken verändert.
Wenige entschiedene Eingriffe in die Kubatur verleihen dem Turm eine schlankere Proportion. Die Nordost- und Südwest-Ecke des Baukörpers werden durch zwei parallele Schnitte abgeschrägt. Die Zurücknahme der Fassadenfluchten führt nicht nur zu einer größeren Präsens des Retaileingangs, sondern verleiht dem Turm auch mehr Dynamik und Eleganz. Das Gebäude hat durch die eigenwillige Kubatur keine Rückseite, die Ausrichtung zur Elbe hat die gleiche Priorität wie zur Stadt.

Das Gebäude setzt sich aus den zwei Bausteinen Retail / Mall und Wohnen zusammen. Durch ein statisches System mit einem zentralem Kern und tragenden Fassadenstützen ist maximale Flexibilität in der Grundrißgestaltung möglich. Für die Geschoßaufteilung ist eine Varianz zwischen kleinteiligem 6-Spänner und großzügigem exclusivem Penthouse möglich. Alle Wohnungen erhalten private nicht einsehbare Loggien.

Um die verschiedenen Nutzungen und Freiräume in ein homogenes Gesamtvolumen einzubinden wird eine kleinteilige Fassadenstruktur gewählt. Eine mehrschichtige helle / weiße Fassade verleiht dem Baukörper Tiefe und eine individuelle Prägung. Die Wohnungen erhalten eine vorgelagerte Fassade als Sicht-und Sonnenschutz (brise soleil) und bieten durch die Perforierung der Fassadenelemente Transparenz und Schutz zugleich.
Ihr lockeres Fassadenspiel vermittelt eine der Architektursprache entsprechenden Lebendigkeit. Durch die Mehrschichtigkeit werden wie selbstverständlich qualitätsvolle Außenbereiche geschaffen.
Im Bereich der Retailfassade wird der Grad der transparenten Fassadenbauteile erhöht.

Der Turm setzt ein selbstbewußtes Zeichen mit einer ausgeprägten Individualität im Schnittpunkt der Quartiere STRANDKAI und ÜSQ.

Kenndaten:
Neubau eines Wohnturms

Wettbewerb: 2015 1. Preis

Planung: LPH 2-4 (2015)
Realisierung: 2021
Fläche: ca. 11.800 qm BGF

Dazugehörige Projekte

  • Ökumenisches Forum HafenCity Hamburg
    Wandel Lorch Architekten
  • Appartementhaus - Punt-Ota
    Ritter Schumacher AG
  • Widenboulevard Süd
    Jeker Architekten
  • TERMINAL
    APOLLO / 黒崎敏
  • Kurpark – Plaza IN BAD NAUHEIM
    BLFP Frielinghaus Architekten

Magazin

Andere Projekte von KBNK Architekten

Lakeside Tutzing
Tutzing
JohannisContor
Hamburg
Lämmersieth
Hamburg
Metamorph
Hamburg
Bürgerhaus Bornheide
Hamburg
Fleet 3
Hamburg