Tränenpalast

Berlin
Foto © diephotodesigner.de
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Architekten
Bollinger + Fehlig Architekten GmbH BDA
Standort
Berlin
Jahr
2011
Kosten
1 Mio. – 100 Mio.
Stockwerke
1–5 Stockwerke
Bauherrschaft
Müller Spreer & Co. Spreedreieck KG

Der sogenannte „Tränenpalast“ wurde an der Berliner Friedrichstraße ein Jahr nach dem Mauerbau errichtet. Er diente der Trennung der Grenzübergangsstelle vom Bahnhof und der Kontrolle der Ein- und Ausreisenden. Im November 2008 wurde für das Gebäude, das vom Architekten Horst Lüderitz als eine freitragende Alu-Glas-Konstruktion mit Keramikverkleidungen geplant worden war, durch den Bundestag die Nutzung als Erinnerungs- und Ausstellungraum festgeschrieben. Dies machte nicht nur eine umfangreiche Sanierung unter Denkmalschutzaspekten erforderlich, sondern auch einen Anbau mit Serviceräumen. Die gesamte Alu-Glas-Konstruktion wurde ohne Veränderung der Außenwirkung thermisch getrennt und neu mit gezogenen Isolierglasscheiben versehen. Der 1990 entfernte Verbindungsbau zum Bahnhof wurde durch die Erweiterung der Ausstellungsfläche in den Anbau räumlich wieder hergestellt und ist so von außen erlebbar. Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zeigt seit September 2011 im Tränenpalast die Ausstellung „GrenzErfahrungen“.

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