Stadtbaustein in Ettlingen

Ettlingen
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Architekten
baurmann.dürr Architekten
Standort
Erwin-Vetter-Platz 2a, 76275 Ettlingen
Jahr
2022
Bauherrschaft
Sparkasse Karlsruhe
Team
U. Bachmann, G. Härdle, S.Wehrle, I. Heid, H. Tergan, L. Bühler, A. Kittler, M. Dürrwächter, D. Lahr, E. Schmitt, S. Mönch

Der ehemalige zweite Hauptsitz der Sparkasse Karlsruhe, ein aus mehreren Gebäuden bestehender Stadtbaustein inmitten der Altstadt von Ettlingen gelegen, wird wegen interner Umstrukturierungen aufgegeben und saniert. Da der Stadtbaustein nur auf einen Nutzer zugeschnitten ist, wird neben der technischen Grundsanierung auch ein neues Erschließungskonzept entwickelt, um das Gebäude für mehrere Nutzer zugänglich zu machen, unterschiedlich große Mieteinheiten zu generieren und um insgesamt flexibler bei der Vermarktung zu sein.

Das Erdgeschoss wird soweit wie möglich von Büroräumen frei geräumt. Alle Arbeitsplätze der Sparkasse werden ins 1. Obergeschoss verlegt. Nur der Hauptzugang und die Kundenhalle der Sparkasse verbleiben im Erdgeschoss. Somit werden zum einen weitere gut vermietbare Ladenflächen im Erdgeschoss für die Sparkasse generiert, zum anderen zusätzliche Geschäfts- und Gastronomieflächen für den öffentlichen Raum der Altstadt geschaffen.

Durch das Zusammenlegen aller Arbeitsplätze der Sparkasse ins 1. Obergeschoss, werden die Büroflächen im 2. Obergeschoss und im Dachgeschoss zur Vermietung frei.

Wir haben uns bei der Erneuerung einzelner Hausfassaden innerhalb des Stadtbausteins für ein Ziegelmauerwerk entschieden, weil wir in dem Material die beste Möglichkeit sehen, allen umliegenden städtebaulichen Erfordernissen gerecht zu werden. So können wir dank des Fassadenmaterials mit einer moderneren Fassade Richtung Neuer Markt reagieren, mit einer durch das Einfügen von einfachen Ornamenten sich einfügenden Fassade Richtung Marktplatz und mit der markanten Ausbildung der Zugänge. Die Kleinteiligkeit der Mauerwerkfassade und deren Werkgerechtigkeit passen sehr gut in die Altstadt.

Insgesamt wird die Nutzung des Gebäudekomplexes nicht verändert. Auch nach der Sanierungsmaßnahme wird der Gebäudekomplex, wie zuvor, als Bürogebäude mit Ladengeschäften im EG genutzt. Der Bestand bzw. die tragenden Altteile werden saniert und nur partiell müssen aus energetischen Gründen neue Fassadenteile hinzugefügt werden. Dabei bleibt das grundsätzliche Gepräge des Stadtbausteins erhalten, der weiter aus einzelnen Häusern besteht und sich damit gut in die Altstadt integriert.

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