S-Bahn Station Taunusanlage

Frankfurt a.M.
 
 
 
 
 
 
 
 
Architekten
Dietz Joppien Architekten
Jahr
2016

Durch eine in die Jahre gekommene, wenig einladende Gestaltung, Vandalismus, Verunreinigungen, unübersichtliche Stellen und ungenutzte Ecken wurde die S-Bahn Station Taunusanlage zunehmend als Angstraum wahrgenommen. Zielsetzung des Projektes war es daher ein Konzept für die Aufwertung und eine zeitgemäße Gestaltung des Verkehrsbauwerks zu erarbeiten, das heutigen Anforderungen bezüglich Nutzung, Funktionalität, Orientierung der Nutzer, Einbindung in die Stadt und nicht zuletzt Gestaltung von Raum und Licht gerecht wird. Besonderes Augenmerk wurde auf die Steigerung des Sicherheitsgefühls, sowie der Orientierung im Bauwerk gelegt. Daher basiert das Konzept auf 2 maßgeblichen Säulen:

Die Adaption des Raumes an die Personenströme | Verbesserung der Orientierung im Raum durch die Lichtgestaltung

Insofern wurden neue Raumgeometrien entwickelt. Ehemals ungenutzte Ecken bieten Platz für die Nachverdichtung mit Flächen gewerblicher oder kulturelle Nutzungen.
Das farbige Lichtkonzept mit langen LED-Lichtlinien in Decke und Handläufen unterstützt die Orientierung im Raum und führt den Nutzer von der Bahnsteigebene bis zu den Ausgängen ins Freie. Grünes Licht geleitet dabei zu den grünen Bereichen der Parkanlage, blaues Licht hingegen zu Stadt und den Bürotürmen.
Der Eingriff Taunusanlage ist Bestandteil einer Serie von geplanten bzw. bereits laufenden Modernisierungs- und Aufwertungsmaßnahmen für alle S-Bahnstationen im Stadtgebiet Frankfurt, für die die Gestaltungsprinzipien dieser Station als Grundlagen dienen.

Bauherr
Deutsche Bahn AG, Stadt Frankfurt a.M.

Leistungsphasen
3 - 9 als Generalplaner