Neubau Zentralklinikum Vechta

Vechta
Neubau Zentralklinikum Vechta
Visualisierung © GSP Gerlach Schneider Partner Architekten mbB
Eingangsbereich
Visualisierung © GSP Gerlach Schneider Partner Architekten mbB
Architekten
GSP Gerlach Schneider Partner Architekten mbB
Standort
Marienstraße 6-8, 49377 Vechta
Jahr
seit 2023
Bauherrschaft
St. Marienhospital Vechta gemeinnützige GmbH
Team
GSP - G.A.F. – jes |, Gerlach Schneider Partner Architekten Bremen, Gortemaker Algra Feenstra architects Rotterdam, janßen eberlei-sobing architekten Bremen

Das Krankenhaus wird auf dem Gelände des derzeitigen St. Marienhospitals im Herzen der historischen Stadt Vechta in Niedersachsen errichtet. Trotz der Komplexität des Bauvorhabens in einem städtischen Kontext, wurde entschieden, am jetzigen Standort zu bleiben, anstatt außerhalb der Stadt ein neues Klinikum zu errichten.

Der Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von 50.000 Quadratmetern wird in vier Bauabschnitten über einen Zeitraum von zehn Jahren realisiert. Der Entwurf sieht eine moderne zentrale Notaufnahme, die Bündelung von Intensiv- und OP-Abteilungen sowie eine Gesamtkapazität von 450 Planbetten vor. Ergänzt wird die stationäre Versorgung durch ein zentrales ambulantes Interventionszentrum.
Das Gebäude ist ein kompakter und effizienter Baukörper mit einer klaren Struktur. Im Zentrum des Klinikums befindet sich eine großzügige Eingangshalle, die über alle Geschosse hinweg offen und transparent gestaltet ist. Der Baukörper gliedert sich in einen dreigeschossigen Sockel. Die oberen Pflegegeschosse staffeln sich zurück und setzen sich in ihrer Materialität vom Sockel ab. Die bestehende historische Fassade mit angrenzender Kapelle bleibt erhalten und rahmt den neuen Haupteingang ein. Mit dem Neubau erhält die Stadt Vechta ein neues Wahrzeichen in ihrer Mitte.
Im Mittelpunkt der Gestaltung steht der Patient. Die Patientenzimmer zeichnen sich durch komfortable Einrichtung, viel Tageslicht und ansprechende Ausblicke in den Stadtraum aus. Die Auswahl natürlicher Materialien, sowie intuitive und kurze Verkehrswege tragen zur Orientierung und Wohlbefinden der Patienten wie auch der Mitarbeitenden bei.

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Magazin

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