Musterschule

Frankfurt am Main
© Kirsten Bucher
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Architekten
Just/Burgeff Architekten
Adresse
5-9 Oberweg, 60318 Frankfurt am Main
Jahr
2021
Stockwerke
1–5 Stockwerke
Bauherrschaft
Amt für Bau und Immobilien
Team
Benedikt Völker, Theresa Gartz, Mihaela Airinei, Florian Hübscher
Fotografie
Kirsten Bucher

Der Erweiterungsbau und die dazugehörige Sporthalle der 1803 gegründeten Musterschule im Frankfurter Nordend wurden von Just/Burgeff Architekten einer umfangreichen Sanierung unterzogen. Die Renovierungsmaßnahmen umfassen drei Etagen mit Klassenräumen sowie die Etage der Sporthalle und die dazugehörigen Umkleideräume und Sanitäranlagen.

Eine Hauptkomponente der Sanierung war der Fokus auf die Entwicklung eines Leitsystems in Form eines neuen Farbkonzeptes. Die Renovierungsmaßnahmen haben sich auf den in den 80er Jahren entstandenen Anbau konzentriert. Der Fokus lag dabei auf der Entwicklung eines Leitsystems in Form eines neuen Farbkonzeptes, das sich durch den gesamten Erweiterungsbau zieht. Insbesondere durch den Eingang und das verglaste Treppenhaus kommt das Farbspiel der verschiedenen Etagen zur Geltung. Während kräftige Farben im Innenraum die verschiedenen Stockwerke voneinander unterscheiden und der Orientierung dienen, ist die Fassade außen in einem Verkehrsweiß in Anlehnung an die Bestandsholzfenster des Altbaus schlicht gehalten worden. Der sanierte Erweiterungsbau fügt sich also weiterhin in das Fassadengesamtbild ein.
Für die über drei Etagen verteilten neu gestalteten Klassenräume mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt im zweiten und dritten Obergeschoss, wie auch die Klassenräume im ersten Obergeschoss, wurde ein Farbkonzept implementiert, das die Geschossfarben aus dem Altbau fortführt. Ausgehend von den Farben Gelb, Blau und Grün, zieht sich das Farbkonzept auch im Treppenhaus fort. Die verschiedenen Stockwerke und die dazugehörige Farbe schaffen so, wie bereits im Altbau, eine räumliche Unterscheidung, und es entsteht ein thematischer Bezug zu den Räumlichkeiten. Im ersten Obergeschoss befindet sich die Hauptverbindung zwischen Alt- und Neubau. Für das zweite Obergeschoss wurde spezifisch die Farbe Blau gewählt, da sich dort der Zugang zur Aula befindet, welche auch in Blautönen gehalten ist. Die Aula ist die zweite räumliche Verbindung zwischen den beiden Gebäuden, durch die gleiche Farbwahl entsteht ein fließender Übergang zum Altbau.

Auch die Sporthalle wurde im Zuge der Maßnahmen umfassend modernisiert. Neben den von der Straße aus sichtbaren und charakteristischen Oberlichtfenstern, hat die Halle nun auch durch eine neue Prallwandverkleidung aus Holz an Helligkeit gewonnen. Die Hallenwände sind nun einheitlich in einem Birkenholzfurnier verkleidet. Seitlich gelegen gliedern sich Geräteraumtore nahtlos in die Wand ein, welche ebenfalls mit Birkenholzfurnier verkleidet sind und sich hochschieben lassen, um zu den Lager- und Geräteräumen für Matten und Sportequipment zu gelangen.

Die komplette Haustechnik wurde erneuert, einschließlich der Beleuchtung und der Sicherheitstechnik. Von dem neu eingerichteten Regieraum aus können die Musikanlage, die Spielstandsanzeige und die deckenhängenden Basketballkörbe angesteuert werden. Außerdem wurde, durch den Einsatz gelochter Prallwände und der Erneuerung der Deckenfläche, die Raumakustik erheblich verbessert. Neben den Prallwänden wurden auch der flächenelastische Sportboden und die abgehängte Decke erneuert. Der zuvor in gedeckten Farben gehaltene Boden wurde durch einen neuen blauen Turnhallenboden aus Linoleum mit Spielfeldmarkierungen in kräftigen Farben ersetzt. Die Sporthalle hat durch die Rundumerneuerung nicht nur an Helligkeit gewonnen, auch durch die Modernisierung der abgehängten Decken wurde eine zusätzliche optische Tiefe erzielt. Entstanden ist eine zeitgemäße und multifunktionale Halle.

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