Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf

Triesdorf
Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf - Forum
Foto © Erich Spahn
Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf - Forum
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Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf - Forum
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Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf - Forum
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Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf - Forum
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Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf - Forum
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Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf - Energiehalle
© Erich Spahn
Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf - Energiehalle
© Erich Spahn
Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf - Energiehalle
© Erich Spahn
Architekten
Dömges Architekten
Standort
Triesdorf
Jahr
2025
1. Baumaßnahme
2014-2020
2. Baumaßnahme
2021-2025

Neubau des Fachzentrums für Energie- und Landtechnik in Triesdorf-Weidenbach

Moderne Lehre auf historischem Grund Das denkmalgeschützte Ensemble Triesdorf, ergänzt durch neue Gebäude für die Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf (LLA), mit dem Planungsquartier für das Fachzentrum für Energie- und Landtechnik, bietet neue Lehrräume und Gebäude auf einer Fläche von 22.681 qm für bis zu 3400 Studenten auf historischem Grund, der ursprünglichen Sommerresidenz der Markgrafen von Brandenburg - Ansbach.

Die historischen Gebäude und Teile der Gartenanlagen stehen als Einzeldenkmäler in der Denkmalliste. Der Barockgarten wird von diesen Gebäuden und einer historischen Mauer umfasst. Für die Idee und das Konzept spielen die denkmalgeschützten Gebäude, wie die Villa Sandrina und das Landarzthaus, im direkten Umfeld der Landmaschinenschule, eine wichtige Rolle und sind mit Materialität, Lage und Raum integriert.

Mit Feingefühl und Respekt der alten Bausubstanz gegenüber, wurde mit den Neubauten ein neues und funktionierendes Miteinander von Alt und Neu geschaffen. In Anlehnung an die alte Villa Sandrina mit Hauptgebäude und 2 Seitenflügeln werden die Achsen im neuen Raumkonzept wieder aufgenommen. Einen Ort für Veranstaltungen haben Studenten, Dozenten und alle Nutzer nun im Zugang des neuen Forums, welches auf einer dieser historischen Achsen liegt. Für Gemeinde und das Fachzentrum ist damit eine Möglichkeit zur öffentlichen Nutzung wie z.B. am Johannitag mit bis zu 800 Teilnehmern in diesem neuen Komplex gegeben.

Die gesamte Baumaßnahme besteht aus dem Forum, dem Lehrhallenriegel West und Ost, Maschinenhalle, Bodenhalle, Energiehalle und der Feldscheune.
Der erste Bauabschnitt ist erfolgreich umgesetzt. Das Forum, mit Garderobe und Catering, wird über ein großzügiges Foyer erschlossen. Eine geschwungene freie Treppe führt in das Obergeschoss mit den Seminarräumen. Der Lehrhallenriegel Ost gliedert sich in das Kopfgebäude, mit Schweißerei und Lehrwerkstätten für die Landtechnik, und den Lehrhallenbereich mit Seminarräumen.
Eine Ausstellungsfläche und der Bereich für die Praxiserprobung geben zusammen viel Platz für die Lehre „ Regenerative Energien“ in der neu gebauten Energiehalle. Die historische Materialität, welche sich in den standortprägenden Mauern aus rotem Ziegel darstellt, wird in den Fassaden der Kopfbauten aufgenommen. Fortgesetzt wird diese Idee mit den Holzfassaden der Seminarräume, die Lehrhallen und die Energiehalle, um den Charakter der Scheunen und der Landwirtschaftlichen Nutzung im Außenkonzept aufzunehmen.
Im Innenraum ist die natürliche Haptik fortgeführt durch unverkleidete Oberflächen, Holzböden, Sichtbetonflächen und mit naturbelassenen Holzdecken. Die Gebäudetechnik nutzt zur Energieversorgung Biomasse aus dem vorhandenen Fernwärmenetz.

Thomas Eckert/ Vorstandsvorsitzender sagt zu diesem Projekt „Wir wollen Historie und Moderne an einem denkmalgeschützten Ort verbinden. Für eine zukunftsorientierte Lehre sind hier bestmögliche räumliche Voraussetzungen mit moderner Technik, angenehmem Ambiente und Platz für Studenten und Veranstaltungsbesucher entstanden. Dazu haben wir das Gebäude-Ensemble mit Respekt und Anlehnung an die alte historische Bausubstanz neu konzipiert und die Kombination der Materialien aktuell interpretiert und fortgeführt. Die Schulgebäude sind um einen zentralen Betriebshof organisiert, in ihrem Selbstverständnis erinnert die Anlage an einen großen Gutshof mit zentralem Hauptgebäude, Wirtschaftsgebäude und Scheunen.“

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