Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft

Berlin
Foto © Andreas Muhs
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Architekten
DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH
Adresse
Ihnestraße 16-20, 14195 Berlin
Jahr
2014
Kosten
100.000 – 1 Mio.
Stockwerke
1–5 Stockwerke
Unsere Leistung
6-8 HOAI, Leistungen der Kosten- u. Terminsteuerung nach AHO Stufe 2-5
Entwurf
kfs Architekten

Das 1929 erbaute Harnack-Haus [Architekt Carl Sattler] ist das historische Tagungs- und Clubhaus der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem. Es wurde nach dem Krieg von den Amerikanern als Clubhaus genutzt und befindet sich seit 1994 wieder in der Nutzung der Max-Planck-Gesellschaft.

Das als „Harnack-Haus“ benannte heutige Gebäudeensemble war ursprünglich durch zwei Solitärbauten geprägt, die mit einem Gang verbunden waren. Erst der von den Amerikanern gebaute Ballsaal stellte die Verbindung zwischen den Gebäudeteilen her.

Haupthaus, Hörsaalgebäude und Gästehaus mit Veranstaltungs- und Konferenzräumen sowie Gästezimmern und Gastronomie wurden einer behutsamen energetischen Sanierung unterzogen. Das vielfältige Nutzungskonzept verlangte umfassende Anpassungen an heutige Brandschutzanforderungen. Diese sind mit den gestalterisch gesetzten Zielen und Anforderungen der Denkmalpflege zu einem schlüssigen architektonischen Gesamtkonzept zusammengeführt.

Die sehr unterschiedlichen baulichen Bestandsqualitäten und der Einbau von moderner Lüftungs- und Konferenztechnik stellten eine besondere Herausforderung dar. Die Bauüberwachung erforderte einen hohen Einsatz, um auch unvorhergesehene Maßnahmen in den dynamischen Projektverlauf umsichtig und zielführend zu integrieren.

Die denkmalgerechte Sanierung des Ball-, Goethe- und Hörsaales orientiert sich am ursprünglichen Erscheinungsbild der historischen Räume. Einbauten und räumliche Veränderungen nach 1945 sind im Wesentlichen zurückgebaut. Der Ballsaal der Amerikaner ist verkleinert, um das historische Treppenhaus als eigenständigen, barrierefreien Zugang zum Hörsaal und Ballsaal mit einem neuen Aufzug herzustellen.

Das Liebig-Gewölbe, das „Esszimmer“ des Hauses, zwei eingemauerte Terrakotta-Stützen aus der Erbauungszeit konnten freigelegt werden, ist erweitert und gewinnt nicht zuletzt durch die behutsamen Eingriffe der Architekten seine einzigartige Anmutung zurück.

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