Fritz-Haber-Institut Berlin, Neubau eines Forschungsgebäudes für Präzisionslaserlaboratorien

Berlin
Foto © Andreas Muhs
 
 
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Architekten
DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH
Adresse
Berlin
Jahr
2016
Kosten
1 Mio. – 100 Mio.
Stockwerke
1–5 Stockwerke

Die Abteilung der Physikalischen Chemie des Fritz-Haber-Instituts benötigt Laboratorien für Laser- und Rastertunnelmikroskopie [STM], Physik- und Chemielaborräume sowie Büroräume.

Der Laborneubau entsteht in direkter Nachbarschaft zum historischen Gebäudeensemble, ist in städtebaulicher Ergänzung der Gesamtinstitutsanlage geplant und gliedert sich in zwei mehrgeschossige Baukörper. Verbunden werden diese durch ein Foyer im Zentrum, das mit seiner offenen, transparenten Gestaltung eine geeignete Plattform für Informations- und Gedankenaustausch bietet. Von hier wird das Herzstück der Anlage, die große Laserhalle I – das wichtigste Gebäudeteil – und das STM erschlossen. Die Physik- und Chemielabore sind oberhalb der Laserhalle II und des STM angeordnet.

Für die Laserhalle I gilt es, ungewöhnlich hohe Anforderungen hinsichtlich elektromagnetischer Abschirmung, Erschütterungsfreiheit, Temperaturstabilität, Lufthygiene und Deckenlasten zu erfüllen. Eine schwingungsentkoppelte Bodenplatte ermöglicht den störungsfreien Betrieb der Laserexperimente und der Rastertunnelmikroskope.

Die Laserhalle I ist vom restlichen Tragwerk sowie der Umgebung statisch entkoppelt und entspricht so einem sensiblen Laborbereich in Modulbauweise und den Vorgaben geradliniger Experimentaufbauten.

Der Bürotrakt passt sich, durch seine Farbgebung und Material, an die Bestandsbebauung an, dagegen wird der Labortrakt mit seiner goldfarbenen Metallfassade bewusst von den umgebenden Gebäuden abgesetzt.

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