Franz Marc Museum

Kochel
Eingangshof.
Foto © Roger Frei
 
 
Die Ausstülpung nimmt Bezug auf Traufe und First des Altbaus.
Foto © Roger Frei
 
 
Foyer mit Zugang zur Treppe.
Foto © Roger Frei
 
 
Kabinett.
Foto © Roger Frei
 
 
Kunstfreier Raum mit Blick auf Kochelsee und Herzogstand.
Foto © Roger Frei
 
 
Westfassade mit Ausstülpung.
Foto © Roger Frei
 
 
Architekten
Diethelm & Spillmann
Adresse
Kochel
Jahr
2005-2008

20 Jahre nach seiner Eröffnung wurde das Franz Marc Museum im bayerischen Kochel erweitert. In einem dreigeschossigen Neubau sind nun neben den Werken Marcs auch Exponate aus der Sammlung Stangl zu sehen, während der Altbau Restaurant, Verwaltung und Museumspädagogik aufnimmt.

In einer Waldlichtung gelegen, formen die beiden Gebäude unter Einschluss eines Vorhofes ein kompaktes Ensemble, das sich je nach

Blickwinkel unterschiedlich präsentiert: Mal bescheiden hinter dem Altbau hervorschauend (Zugang vom See), verdeckt der Neubau das bestehende Gebäude bei der Annäherung vom oberen Parkplatz und tritt schliesslich in einen partnerschaftlichen Dialog mit dem alten Bruder; denn die Ausstülpung im obersten Geschoss, die nur dem fernen See zu gelten scheint, reagiert auf Traufe und First des Altbaus.

Vom Foyer abgesehen, basieren die Grundrisse auf einer kammerartigen Raumstruktur. Gefragt war ein wohnlicher Charakter, dem klassische Ordnungsmittel und gediegene Materialien Rechnung tragen. Aufgrund der vielen lichtempfindlichen Arbeiten der Sammlung wurde von einem Tageslichtkonzept abgesehen. Die wenigen Fenster gelten deshalb in erster Linie der schönen Umgebung.

Bauherrschaft
Stiftung Stangl