Eichendorff Schule, Kronshagen

Kronshagen
Foto © Bernadette Grimmenstein, Hamburg
 
 
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Foto © Bernadette Grimmenstein, Hamburg
 
 
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Architekten
rimpf Architektur
Adresse
Eichkoppelweg 26, 24119 Kronshagen
Jahr
2007
Kosten
1 Mio. – 100 Mio.
Stockwerke
1–5 Stockwerke

Modernisierung im laufenden Schulbetrieb

Die Eichendorff-Schule in Kronshagen ist eine Grund- und Hauptschule mit ca. 400 Schülern. Die veralteten Bestandsgebäude, die beengte Raumsituation sowie die funktionale Erweiterung zu einer offenen Ganztagsschule erforderten umfassende architektonische Veränderungen.

Ziel ist es gewesen, durch eine umfangreiche Sanierung und Schaffung neuer Unterrichtsräume, die Anforderungen an eine moderne Schule zu erfüllen. Durch sechs aufeinander abgestimmte Bauphasen konnten die Maßnahmen im laufenden Betrieb durchgeführt werden.

Nach der Errichtung zweier Klassenhäuser, wurde das Fachklassengebäude saniert und im dritten Schritt die zentrale Eingangshalle mit der Aula neu gebaut. Daran anschließend wurde der Grundschul-Pavillon abgerissen und die Mensa sowie der Ganztagesbereich fertig gestellt. Der fünfte Abschnitt umfasste den Umbau des Verwaltungstraktes, bevor abschließend der Schulhof, die Zuwegung und die Parkplatzanlage erstellt wurden.

Architektonische Gestaltung eines innovativen Bildungsraumes

Durch ein übergreifendes Gestaltungskonzept wurden die neuen und bestehenden Baukörper zu einer gemeinsamen funktionalen Einheit entwickelt. Die möglichst schülerfreundliche Architektur des Gebäudes im Sinne eines Ortes des ganzheitlichen Lernens stand dabei im Vordergrund.

Nach modernen Prinzipien sind in den Klassenhäusern je zwei Klassen um einen gemeinsamen Eingangs- und Gruppenbereich angeordnet. Dadurch wurde eine flexible und zeitgemäße Gestaltung des Unterrichts ermöglicht. Der große Schulhof mit Sport- und Grünflächen in differenzierten Bereichen, ist direkt von den Klassenräumen zu erreichen. Wie generell sämtliche Gebäudeteile, ist auch dieser komplett barrierefrei erschlossen.

Durch die Etablierung einer neuen Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen sowie eine Vielzahl von frei nutzbaren Gruppen- und Arbeitsräumen wurde die Grundlage für eine strukturelle Ausweitung des Bildungsangebotes geschaffen.

Schaffung einer inspirierenden Lern- und Lehratmosphäre

Ein Schwerpunkt der Architektur lag darauf, Plätze zu schaffen, in welchen der kommunikative Austausch aktiv gefördert wird. Die großzügige Aula bildet das neue Zentrum der Schule und kann für vielfältige Aktivitäten genutzt werden. Hieran angrenzend ist der Speiseraum der Mensa angeordnet, der über einen Zugang zum vorgelagerten Terrassenbereich verfügt.

Die breiten und hellen Flurzonen erzeugen eine warme Atmosphäre, welche eine hohe Aufenthaltsqualität bietet und damit zum Verweilen einlädt. Sowohl in den Innenbereichen, als auch an den außenliegenden Fassaden bestimmt eine freundliche Farbgebung das Gebäude. Dieses Gestaltungsmerkmal ist ebenfalls auf die bestehenden Gebäudeteile übernommen worden, wo es im Rahmen der zeitgemäßen Wärmeschutzsanierung umgesetzt wurde.

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