CT² Center for Teaching and Training

Aachen
CT² Center
Foto © B+E Fotografie
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Architekten
sop architekten
Jahr
2018
Stockwerke
5–20 Stockwerke
Bauherrschaft
Unternehmensgruppe Frauenrath
Team
Wolfgang Marcour, Jörg Hartig, Jan Nosewicz, Kyra Ostrowski, Iljana Slapa, Viet Hoang, Pablo Uriona

Auf einer Fläche von rund 800.000 m² entstehen in den kommenden Jahren auf dem RWTH Aachen Campus etappenweise 16 Forschungscluster mit Büroflächen, Hallen und Labor-einrichtungen für mehr als 10.000 Mitarbeiter. Industrieunternehmen erhalten so die Möglichkeit, sich auf dem Campus zu engagieren und in Zusammenarbeit mit den Hochschulinstituten interdisziplinär an Forschungsschwerpunkten zu arbeiten.
Das nun fertiggestellte Lehr- und Weiterbildungsgebäude CT² Center for Teaching and Training im Cluster Biomedizintechnik, das slapa oberholz pszczulny | sop architekten im Auftrag der A. Frauenrath BauConcept geplant hat, bildet dabei den repräsentativen Auftakt für den Campus Melaten. Direkt neben dem Universitätsklinikum Aachen ist hier ein hochflexibler Lehrorganismus mit multifunktionalen Flächen und Entwicklungsmöglichkeiten für weitere Bauabschnitte entstanden.

Das Gebäude liegt auf einem weithin sichtbaren Gelände und bildet das Tor zum Campus. Der kubische, siebengeschossige Baukörper ist freigestellt auf einem Plateau positioniert und stellt einen zeichenhaften Solitär dar, der mit einer metallisch glänzenden Gebäudehülle überzogen ist.

Die Fassade aus Edelstahlgewebe umspannt das Gebäude flächig wie eine Membran und reduziert die dahinterliegende Wand mit Fensterbändern in eine Ebene. Im Kontrast zur geschlossenen Edelstahlhülle stehen die transparenten Kopffassaden aus Glas, die offen und einladend wirken und entsprechend der architektonischen Leitidee einen Durchgang zum dahinterliegenden Campus bilden. Die Eingangsfassaden sind mit hochwertigen Sichtbetonelementen eingerahmt.

Innerhalb des rund 30 Meter langen Kubus befindet sich ein Atrium, das durch zahlreiche Brücken, breite Galerien und großflächige Lernbereiche eine offene und kommunikative Welt der Lehre und Forschung entstehen lässt. Sitzgruppen mit speziellen Akustikstoffen, mobile Hocker und elektri-fizierte Raumtrenner stehen in den Lernbereichen für Meetings oder konzentriertes Arbeiten zur Verfügung.
Ein Multifunktionssaal und ein modern ausgestatteter Demo-OP für realistische Übungsszenarien fanden in der Planung besondere Beachtung. So lassen sich die Funktionsräume über die Foyer-flächen im Untergeschoss zu einem großen, verbundenen Veranstaltungsbereich verknüpfen.

Die Freiflächen wurden so gestaltet, dass in den kommenden Jahren weitere mögliche Baukörper errichtet werden können. Die Grünflächen, Parkplätze und befestigte Wege wurden daher kostengünstig, aber optisch hochwertig umgesetzt.
Das CT² Center for Teaching and Training wurde 2018 fertiggestellt.

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