Claudius-Höfe Bochum, Integratives Mehr-Generationen-Wohnen

Bochum
Foto © Roland Halbe
Foto © Roland Halbe
Foto © Bernadette Grimmenstein
Foto © Bernadette Grimmenstein
Architekten
heinlewischer
Standort
Bochum
Jahr
2012

Ein neues Stadtquartier – vernetzt nach außen und innen – Der Entwurf verfolgt das Ziel, ein klar ablesbares Stadtquartier mit eigener Identität zu schaffen, das sich auf vielfältige Weise mit dem Umfeld vernetzt und in die Stadt integriert. So werden gemeinschaftliches, integratives und individuelles Wohnen in Nachbarschaften ermöglicht. Das Herzstück der Claudius-Höfe bildet der Marktplatz als zentraler Freiraum. Differenzierte Außenräume prägen den Ort. Räumliche und gestalterische Eigenständigkeit schafft Identität.

Die Gebäudekonfiguration erzeugt im Inneren eine eigene Ordnung und einen geschützten Raum. Unter dem Leitgedanken „Ressourcenschonendes Wohnen“ werden vielfältige Maßnahmen des Energiesparens zu selbstverständlichen Elementen einer zukunftsweisenden Architektur. Sichtbares Zeichen soll die leichte Konstruktion des „Energieturms“ am Marktplatz sein. Das gesamte Vorhaben ist barrierefrei und behindertengerecht.

Komponenten nachhaltiger Planung – Zur Energieeinsparung werden die Gebäude im 3-Liter-Standard konzipiert. Die Beheizung erfolgt über die im Stadtgebiet vorhandene Fernwärme. Die Warmwasserbereitung geschieht zu 60% durch thermische Solaranlagen. Das innovative Energiekonzept wird durch großflächige Photovoltaikanlagen ergänzt.

Aufgabe
Integratives Mehr-Generationen-Wohnen

Wettbewerb
1. Rang
Zusammenarbeit mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden

Bauherr
Matthias-Claudius-Sozialwerk Bochum e.V. (MCS Bochum e.V.)

Architektenleistung
Leistungsphasen: 2 - 8

Fertigstellung
12/2012

Bruttogrundfläche
14.600 qm

Auszeichnungen
BMWi-Preis „Architektur mit Energie - Gebäude der Zukunft“, 2009
„Ort des Fortschritts 2013/2014“ des Landes Nordrhein-Westfalen, 2013

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