Allianz Future Lab

Frankfurt am Main
Foto © Kirsten Bucher
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Architekten
Just/Burgeff Architekten
Adresse
Taunusanlage 17, 60325 Frankfurt am Main
Jahr
2019
Kosten
Vertraulich
Stockwerke
1–5 Stockwerke
Bauherrschaft
Privat
Team
Katrin Stöhr, Konrad Melzer, Thomas Wecke, Susan Kaiser

Für die Allianz Real Estate wurde ein Konzept für ein zukunftsfähiges und agiles Arbeiten implementiert. Entstanden ist ein Future LAB, was sich aus einem Think Tank und einer angrenzenden Mittelzonenmöblierung zusammensetzt. Der Name Future LAB greift auf das Konzept des Future Office zurück: Gemeint sind flexible Raumstrukturen, die ein breites Angebot an Räumen mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen bieten.

Das Future LAB funktioniert innerhalb des Büros als Collaboration Space. Die Umstrukturierung der bestehenden Büroräumlichkeiten in einen lebendigen und kreativen Komplex ist durch das Generieren verschiedener Orte innerhalb des Bestandes ermöglicht worden. In diesem Prozess wurden die ehemaligen Meetingräume von ihrer Nutzung gelöst.

Das Lab ist im Gegensatz zum klassischen Besprechungsraum nicht mit einem Tisch und Besprechungsstühlen ausgestattet, sondern ist nur mit einigen wenigen Sitzmöbeln ausgestattet, welche alle beweglich sind und unterschiedlichste Sitzsituationen ermöglichen. Der Raum ist Treffpunkt, Besprechungsraum und gleichzeitig ein Arbeitsraum, in dem Ideen im Team entwickelt werden können. Eine Raumwand ist als komplett beschreibbares Whiteboard in schwarz umfunktioniert worden, dass mit Markern beschrieben werden kann und mit einem beweglichen Monitor ausgestattet ist. Somit lassen sich analoge Impulse mit digitalen Informationen und technischen Lösungen lückenlos zusammenführen.
Die gegenüberliegende Wandverkleidung, die beim Vorbeigehen einen Claim in Form eines Picasso Zitates im Spiegel offenbart, greift spielerisch das Thema des digitalen und analogen Arbeiten auf und soll den Nutzer subtil daran erinnern, nicht immer den vorgegebenen Weg zu wählen. Durch das unterschwellige Aufgreifen des Entwicklungscharakters von Ideen trägt dieser dieses Gestaltungskonzept im Wesentlichen zum Workshop-Charakter des neuen LABs bei und animiert die Mitarbeiter zur experimentellen Zusammenarbeit.

Die Mittelzone schafft ebenso auf spielerische Weise einen besonderen Kommunikationsraum, der gleichermaßen in Form eines Rückzugsortes, einer Lounge Area oder als Einzelarbeitsplatz genutzt werden kann. Das überdimensionale Sitzmöbel dient dabei der Erweiterung des Future LABs und greift räumlich in die klassische Arbeitsplatzsituation ein.
Die auf dieser Grundlage entstandenen Räumlichkeiten können von den Mitarbeitern frei genutzt und interpretiert werden und erlauben es Ihnen, sich aus dem gewohnten Büro-Setting zu lösen und ihren kreativen Ansätzen und Ideen Raum zu geben.

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