Mensa Greifswald

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Standort
Greifswald
Jahr
2013

Filigran und Robust – Die Mensa ruht als gläserner Bau zwischen Berthold-Beitz-Platz und dem Haupteingang zum Klinikum. Die umgebenden Bauten aus Waschbeton, Klinkerfertigteilbauten und Putzfassaden aus den Epochen des letzten Jahrhunderts veranlassten uns einen gläsernen Solitär als Bindeglied mitten auf dem Platz zu entwerfen. Ein transparentes Gebäude, welches seine öffentliche Funktion direkt und unmittelbar nach aussen zeigt. Die zentrale Halle ist durch Zugänge im Norden und Süden erschlossen, so dass die Mensa städtebaulich zu einem Bindeglied zwischen Institutsgebäuden, Bibliothek und Klinikum wird. Der Speisesaal mit seinen 600 Plätzen – also die eigentliche Mensa – befindet sich im Obergeschoss. Um die Eingänge deutlich hervorzuheben sind sie aus dem quadratischen Baukörper über Eck herausgeschnitten. Aus diesem substraktiven Verfahren, dem Wegnehmen von Masse aus dem Baukörpervolumen, entwickelt sich die Stahlfachwerkkonstruktion des darüberliegenden Mensageschosses. Raum hohe Diagonalen leiten die Kräfte der Auskragung in die Konstruktion aus Stahl ein. Die Stahlskelettkonstruktion ruht auf dem Sockelgeschoss aus sichtbarem Beton, in dem sich die Räume der Ver- und Entsorgung, die Cafeteria und ein repräsentativer Konferenzraum für das Klinikum befinden.

Die Haupttreppe verbinden die Geschosse, um eine kreuzungsfreie Erschließung zu ermöglichen. Der vollständig verglaste Speisesaal für 600 Gäste ist stützenfrei, um auch große Veranstaltungen zu ermöglichen.

Bauherr
Universitätsklinikum Greifswald

BGF
5.930 m2

BRI
30.550 m3

Fotografie
Christian Richters / Roland Borgmann

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