Visualisierung © MGF Architekten
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Kultur- und Begegnungszentrum

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  • Kulturzentren
Standort
Hamburg Bergedorf
Jahr
2017

Drei Bausteine fügen sich zu einem Haus. Sie gruppieren sich rund um ein Atrium und öffnen sich in die Richtung der Bergedorfer Strasse. Von weitem erkennt man den Eingang zum gemeinsamen Foyer.
Der Weg zum Körberhaus führt über die grüne Insel und den Steg direkt in das Kultur- und Begegnungszentrum.
Der Neubau platziert sich leicht asymmetrisch auf dem von drei Seiten Wasser begrenzten Grundstück. An der westlichen Kanalseite weicht er etwas zurück, um dort der Caféterrasse Raum zu geben. Auf der nördlichen Eingangsseite entsteht ein trapezförmiger Vorplatz, welcher die beiden bestehenden Brücken verbindet. Am Schiffwasser, der Ostseite, rückt die Bibliothek nahe an die Uferkante.
Das besondere dieses Ortes ist die Lage auf einer Halbinsel. Dies bedingt die Anordnung der Funktionen des Kulturzentrums. Das Theater als geschlossener Baustein bildet den Rücken der Anlage im Süden. Hier befindet sich der südliche Eingang Holzhude und die Anlieferung. Diesem Rücken stehen die drei offenen Seiten des Grundstücks gegenüber. Richtung Schleusengrabenbrücke sind der Haupteingang, das Café und die Hamburger öffentlichen Bücherhallen angeordnet.
Der östliche Baustein am Schiffwasser - Die Hamburger öffentlichen Bücherhallen im Erdgeschoss, die Räume der Körberstiftung, das Bezirksamt und die gemeinsamen Flächen in den beiden Obergeschossen formen diesen Baustein. Die gemeinsamen Räume für Bewegung und die AWO sind im ruhigen südöstlichen Teil angeordnet. Dieser Baustein wird durch den südlichen Eingang an der Holzhude und durch den Haupteingang / Atrium erschlossen.
Der südliche Baustein an der Holzhude - Das LichtwarkTheater bildet den Rücken des Ensembles. Der Zuschauerraum im EG wird mit einer Empore im 1. OG ergänzt und ist über das Atrium angebunden. Das Platzangebot im Parkett von ca. 310 Plätzen wird dadurch um ca. 130 Plätze erweitert. Die Backstage ist auf drei Geschosse verteilt. Im EG ist die Anlieferung und Werkstatt vorgesehen. In den Obergeschossen befinden sich die Umkleiden und Nebenräume.
Der nördliche Baustein am Schiffwasser - An dieser prominenten, öffentlich wirksamen Stelle sind das Café, der Hauptzugang und das zweigeschossige Körberforum angeordnet. Die direkte Anordnung des Körberforums am Atrium und an der Ecke zur Bergedorfer Straße inszeniert die herausragende Stellung dieses Raums. Eine Fluraufweitung bietet Platz für Empfänge und Pausen. Das Atrium verknüpft die drei Bausteine. Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten vereint dieser Ort. Das Foyer ist Vorbereich bei Theaterveranstaltungen und bietet Raum für Feste und Ausstellungen. Im zweiten Geschoss bietet der Bereich des open space vielfältige Nutzungsangebote.

Bauherr
Sprinkenhof GmbH

BGF
7.000 m2

BRI
33.000 m3

1. Preis Wettbewerb 2017

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