Platz am Harmoniegebäude
Foto © Andi Albert
Lageplan Entwurf
Lichtkonzept

Mainlände

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Standort
Schweinfurt
Jahr
2011

Das Gebiet des Mainlände grenzt östlich an die Altstadt. Es liegt an der rechten Uferseite des Mains. Das Gebiet wird im Westen durch die Maxbrücke, im Nordwesten durch den Paul-Rummert-Ring und im Norden durch die Alte Bahnhofsstraße begrenzt. Im Südwesten mündet die Straße am Unteren Marienbach ein. Im Süden wird das Gebiet durch den Main begrenzt. Das zu planende Gebiet kann in drei Teile gegliedert werden. An der Brückenstraße befindet sich ein klassizistischer Sandsteinquaderbau (Bj. 1833/35), welches im Zusammenspiel mit einem Gartenpavillon ein Ensemble bildet. Dieser Abschnitt grenzt unmittelbar an eine Bahnunterführung. Aufgrund der Überdeckelung der Bahn und dem angrenzenden Paul-Rummert-Ring im Nordwesten resultiert hier ein Höhenunterschied von 4, 60 m zur tiefer liegenden Platzfläche. Der zweite Abschnitt verläuft südlich entlang der Bahntrasse und endet an der fußläufigen Einmündung zum Marienbach. Dieser Abschnitt weist ein geringes Gefälle in östliche Richtung auf. Zum Main hin befinden sich Teile der alten Stadtmauer sowie ein Gebäude, dass z.Zt. als Wohnhaus genutzt wird. Es wird seitens der Stadt Schweinfurt vermutet, dass sich auf diesem Grundstück weitere Teile der Mauerbastion befinden. Das Grundstück soll entsprechend seiner Lage eine Umnutzung erfahren. Die sogenannte Uferterrasse bildet den dritten Abschnitt des Gebietes. Am Ende dieses Hochkais befindet sich ein Elektro-Greifer-Drehkran. Er ist ein Industriedenkmal. Voraussetzung für die weitere Planung des Abschnittes ist die uneingeschränkte Nutzung der gesamten Liegestellen (s. Spundwand, Dalben, Sportbootplätze). Eine entsprechende Berücksichtigung finden die Zuwegungen und Wendemöglichkeiten für Fahrzeuge, Busse für die Anbindung von Hotelschiffen. Oberhalb des Hochkais schließt das Grundstück des Jugendgästehauses an. Auch hier wird die Einbindung des Umfelds in die Gesamtkonzeption berücksichtigt. Das Gebiet hat seinen höchsten Punkt an der Einmündung der Straße „Am Unteren Marienbach“ bei 215,5 m üNN und fällt zu den Schiffsanlegern am Hochkai um ca. sieben Meter ab.

Kooperation
Lützow 7 C.Müller J.Wehberg Landschaftsarchitekten
Heinz Jahnen Pflüger Stadtplaner und Architekten

Baubeginn 2008
Fertigstellung 2011

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