Blick von der Matthias-Erzberger-Straße
Visualisierung © imagine we create.
Blick von der Garather Schlossallee
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© redbeard interior
Lageplan
Zeichnung © KRESINGS
Grundriss Erdgeschoss
Zeichnung © KRESINGS
Grundriss Obergeschoss
Zeichnung © KRESINGS
Grundriss Untergeschoss
Zeichnung © KRESINGS
Südansicht von der Garather Schlossallee
Zeichnung © KRESINGS
Nordwestansicht von der Matthias-Erzberger-Straße
Zeichnung © KRESINGS

SOS-Kinderdorf

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Jahr
2020
Kosten
Vertraulich
Stockwerke
1–5 Stockwerke
Bauherrschaft
SOS Kinderdorf e.V.
Team
Stephanie Reif (Projektleitung), Christian Kawe, Xenia Klaschik, Florian Baumgartner, Vadim Andes
Tragwerksplanung
HIG - Hempel Ingenieure GmbH, Köln
Bauphysik
ISRW - Institut für Schalltechnik, Wärmeschutz, Raumakustik Dr.-Ing. Klapdor GmbH, Düsseldorf
Brandschutz
BPK Fire Safety Consultants GmbH & Co.KG, Düsseldorf
Landschaftsarchitektur
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn

Städtebau und Architektur
Mit dem Neubau des SOS Kinderdorfes soll ein neues städtisches Zentrum für die Bewohner der Umgebung geschaffen werden.
Die Baumaßnahme besteht aus insgesamt fünf zweigeschossigen Gebäudeteilen. Drei der Neubauten sind südöstlich der Matthias-Erzberger-Straße um einen zentralen Platz mit einer alten ausgewachsenen Eiche angeordnet, wodurch eine dörfliche und heimische Atmosphäre entsteht. Die freistehenden Gebäude sind über Brücken im Obergeschoss miteinander verbunden und beherbergen das Pädagogische Zentrum, eine Kindertagesstätte sowie ein Mehrgenerationenhaus.
Alle zentralen Funktionen wie das Café, die Kindertagesstätte sowie die Projekträume sind nach Süden ausgerichtet, sodass ein Blickkontakt zu Spielplatz und Lindenallee
hergestellt wird. Die Kindergruppen der Kita erstrecken sich über zwei Geschosse. Das Café ist bereits von der Allee sowie dem zentralen Platz sichtbar und schließt an das Foyer an. Im zweiten Geschoss befinden sich die Projekträume. Sie sind so gestaltet, dass sie jeder Zeit zu einem großen Saal kombiniert werden können.
Das Pädagogische Zentrum ist sowohl vom Platz als auch von der Straße gut sichtbar. Alle Büros sowie Besprechungsräume orientieren sich nach Osten und Westen um einen zentralen Erschließungs- und Versorgungskern herum.
Die fußläufige Verbindung zwischen der Matthias-Erzberger-Straße und der Garather Schlossallee bleibt bestehen, sodass eine Verbindung zwischen der bestehenden Fußgängerzone und dem neuen Zentrum mit Kinderspielplatz sowie Café hergestellt wird.
Zwei weitere Gebäude befinden sich nordwestlich der Matthias-Erzberger-Straße auf einem separaten Grundstück und bieten Platz für Wohngruppen und Kinderdorffamilien. Sie sind um einen gemeinsam genutzten Innenhof angeordnet, sodass die Erdgeschosse einen direkten Zugang zum begrünten Innenhof und dem Garten bieten. Jedem Obergeschoss ist jeweils eine Dachterrasse zugeordnet.

Fassade
Die Fassade des neuen Kinderdorfzentrums besteht aus naturbelassenen, vertikalen Holzlamellen und wickelt sich als verbindendes Element wie ein Kleid um die Baukörper. Mit ihren abgerundeten Ecken leitet sie die Besucher auf den Platz und lädt sie zum Betreten der Gebäude ein. Die Rahmen der größtenteils raumhohen Fenster werden in Anthrazit ausgeführt und durch die überstehende Lamellenfassade verdeckt.
Das separate Wohndorf soll nicht direkt als Bestandteil des SOS-Kinderdorfs erkennbar sein und erhält dementsprechend eine abweichende Fassadengestaltung. Hier ist ein Wärmedämmverbundsystem mit einem weißen Anstrich vorgesehen.

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