Möbelneuheiten aus Mailand

Martina Metzner
29. Juni 2022
Neuheiten vom Salone del Mobile 2022
Johannes Choe, Designabsolvent der Kunsthochschule Kassel, hat mit „Active Desk“ einen Schreibtisch entwickelt, der fast allen Arbeitssituationen – mobil, hybrid, digital – gerecht wird. Er kann überall flexibel montiert werden, auch im Freien. In Zeiten, in denen sich Lebens- und Arbeitssituationen rasant ändern, sollten sich auch die Möbel modifizieren lassen und dem Trend zum Baukastensystem gerecht werden, so der Designer. (Foto: Rat für Formgebung)
Im Rahmen der neu initiierten Zusammenarbeit von Knoll mit Antonio Citterio ist dieses Jahr eine Kollektion entstanden, die sich durch ihre zeitgemäße Sprache auszeichnet und gleichzeitig einen klaren Bezug zur klassischen Designsprache von Knoll hat. Bei der Verwendung natürlicher Materialien wie Holz und Marmor, die lange in der Tradition von Knoll verankert sind, wird besonders auf Nachhaltigkeit geachtet. Ästhetische Details und Verarbeitung in präzisester handwerklicherAusführung verleihen der Kollektion Leichtigkeit und zeitlose Eleganz, um das ideale Ambiente für einen zeitgemäßen Lebensstil zu schaffen. (Foto: Federico Cedrone)
Gestaltet von dem in Finnland geborenen Designer Jonas Lutz zeigt sich „Ilma“ für e15 schlicht und stark. Der Rahmen aus massiver Eiche oder Walnuss trifft auf Sitz- und Lehnfläche aus dunklem oder hellem Leder. „Ich war immer von Stühlen ohne Polster fasziniert und schaute nach komfortablen Alternativen. Der Zweck von Ilma ist, den Körper in der Schwebe zu halten“, so Jonas Lutz. (Foto: e15)
Mit der Tischserie „Hug“ nach einem Design von Giulio Iacchetti finden Rundrohre ihren Weg in das Produktportfolio von Fantin. Die originelle Lösung an den Verbindungspunkten der Tische spiegelt die Identität des Metallspezialisten aus Norditalien, die in funktionellen Produkten von absoluter formaler Sauberkeit ihren Ausdruck findet, in harmonischer Weise wider. (Foto: Fantin)
Klassische Materialien wie Bugholz und Rohrgeflecht, die Form aufs Wesentliche reduziert: Der neue Sessel „119“ von Sebastian Herkner ist ein typisches Thonet-Produkt. Ob als Solitär oder paarweise im Wohnzimmer als elegante Ergänzung zu einem komfortablen Sofa, in Hotellobbys oder Loungebereichen in New-Work-Situationen: Der „119“ setzt in unterschiedlichsten Szenarien Akzente. Der Entwurf geht aus dem erfolgreichen Stuhl-Programm „118“ hervor, das ebenfalls Sebastian Herkner im Jahr 2018 für Thonet gestaltet hat. (Foto: Thonet)
Minimalistische Ästhetik, opulenter Komfort: Der aus fließenden Linien gezeichnete Polstersessel „Fame“ ist ein Hommage an alle Qualitäten Wittmanns: zeitloses Design, Komfort und Langlebigkeit. Im Entwicklungsprozess war es Christophe Pillet wichtig, so nah wie möglich an den Wurzeln und Werten Wittmanns zu sein. Eine geradlinige und zeitlose Ästhetik, frei von allen Trends, sowie der Ausdruck von schnörkelloser Handwerkskunst auf sehr hohem Niveau sind das Ergebnis. Die Herausforderung sah der Designer darin, eine Form zu finden, die vertraut wirkt und gerade aufgrund ihrer Schlichtheit einfach typisch Wittmann ist. (Foto: Wittmann)
Das Designerpaar Neri&Hu mag das Spiel mit Gegensätzen und schätzt zeitgemäße Produkte, die eine Verbindung zu Tradition haben. Ihre Polstermöbelserie „Blocks“ für Wittmann nimmt diesen Gestaltungsansatz auf: Die einzelnen bodennahen Module ermöglichen eine immense Vielfalt an Kombinationen. Der in der Optik einer Husse ausgeführte Bezug schafft eine sportliche und entspannte Anmutung. In einer minimalistischen Linie, die präzise handwerkliche Verarbeitung erfordert, umschließen Arm- und Rückenlehne die komfortable Sitzfläche in einem effektvollen Bogen. (Foto: Wittmann)

Vorgestelltes Projekt

Pakula & Fischer Architekten

Prinz-Eugen-Park

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