Mailänder Neuheiten

Martina Metzner
13. Juli 2022
Neuheiten vom Salone del Mobile 2022
Die Schönheit Persiens in eindringlich atmosphärischen Stoffen: Der Textiléditeur Christian Fischbacher und der Architekt und Designer Hadi Teherani haben mit „Contemporary Persia“ erstmalig eine gemeinsame Textil-Kollektion entworfen. Die hochwertigen Vorhang- und Bezugsstoffe sowie Teppiche spiegeln in eleganten wie raffinierten Dessins den landschaftlichen und kulturellen Reichtum des Landes wider. Natürliche Materialien lassen die bewegend schöne Landschaft in einer Kollektion fließend-weicher bis gröberer Strukturen haptisch erlebbar werden. (Foto: Christian Fischbacher)
Nach der Markteinführung im letzten Herbst stellt Ames eine neue Version des Raumtrenners „Andinas“ mit einem kunstvollen Gewebe aus geschmeidigen Lederfäden vor. Der von Mae Engelgeer entworfene Paravent spiegelt in seiner organischen Form die vielfältigen Landschaften Kolumbiens wider. Die neuen Ausführungen kommen in zwei Farbvarianten, die von zwei sehr unterschiedlichen Umgebungen inspiriert sind, die das südamerikanische Land zu bieten hat. (Foto: Ames)
„Raiz“ markiert den Beginn eines neuen Kapitels für Ames: Es ist nicht nur die erste Beleuchtungsserie der kolumbianischen Marke, sondern auch das erste Produkt, das Ames in Zusammenarbeit mit Studio Ilse entwickelt hat. Das von Ilse Crawford, einer der führenden britischen Designerinnen, und ihrem kolumbianischen Ehemann Oscar Peña geleitete Team hat eine tiefe Verbindung zu Kolumbien. Da sie bereits mit dem traditionellen kolumbianischen Kunsthandwerk vertraut waren, führte die Zusammenarbeit zu einer außergewöhnlichen Beleuchtungskollektion, die das traditionelle Töpfer‐ und Webereihandwerk in einen neuen Kontext stellt. (Foto: Ames)
Bei der Stoff-Kollektion „Quotes“ von Kvadrat treten ausdrucksstarke Grafiken in Dialog mit Materialdimensionen und lebendigen Farbkontrasten. „Quotes“ präsentiert Pattern mit Signalcharakter und führt Geometrien durch Skalierungen und Überlagerungen auf ihre Essenz und ihre kraftvolle Wirkung zurück. Gleichzeitig entstehen haptische Wechselspiele von Proportionen, Garnen und Techniken, die natürliche wie auch künstliche Materialien in den Mittelpunkt stellen. (Foto: Kvadrat)
Der Nachthimmel von New York City und die Landschaft, die auf dem ikonischen Deckengemälde im Grand Central Terminal abgebildet ist, inspirierten David Rockwell zu seiner neuen Leuchtenkollektion für Lasvit. Die „Constellation“-Serie besteht aus drei Leuchtenmodellen – einem horizontalen Kronleuchter, einem Wandleuchter und einer Stehleuchte, die jeweils die Sternbilder Kassiopeia, Oriongürtel und Polarstern repräsentieren und das Licht der fernen Sterne auf die Erde bringen. (Foto: Lasvit)
„Sluhach“ bedeutet „Zuhörer“ auf Ukrainisch, und Lasvit hat sich mit der Architektin und Designerin Victoria Yakusha zusammengetan, um eine Serie skurriler Leuchten mit ohrenähnlichen Elementen zu entwerfen. Mit seiner naiven Form ist „Sluhach“ ein ruhiger Bewohner des Raums zwischen Vergangenheit und Zukunft. Traditionelle Glasherstellungsprozesse werden genutzt, um ein neuartiges und unkonventionelles Design zu realisieren. Victoria Yakusha wurde für ihre Projekte und das Produktdesign ihrer Marke Faina vielfach ausgezeichnet. (Foto: Lasvit)
Das italienische Unternehmen Lodes hat in Zusammenarbeit mit dem französischen Designer Patrick Norguet „Flar“ herausgebracht, eine minimalistische und zugleich skulpturale Steh-und Tischleuchte aus mundgeblasenem Glas. Der Name „Flar“ ist von dem französischen Wort „flamboiement“ abgeleitet – ein intensives Aufflammen oder Ausbrechen von Licht. Die Leuchte erinnert an eine Fackel und ist inspiriert von traditionellen Sturmlaternen, die Glasrohre zum Schutz der Flamme verwenden. „Flar“ hat einen gewölbten Glasschirm, der ein LED-Leuchtmittel umgibt, um die Lichtquelle zu vergrößern und einen warmen, vibrierenden Schein zu verbreiten. (Foto: Lodes)
Außerdem hat Lodes in Zusammenarbeit mit dem italienischen Architekten Vittorio Massimo die Pendelleuchte „Ivy“ entwickelt. „Ivy“ ist ein minimalistisches, geometrisches Beleuchtungsobjekt, das aus einem Ring und einer Kabelaufhängung besteht, über die das maßgefertigte LED-Modul im Ring mit Strom versorgt wird. (Foto: Lodes)
Natascha Madeiskis keramische Leuchtenserie „flaming stars“ für Pulpo ist eine lebendige Mischung aus Memphis-Design und Memphis-Musik – daher die Produktnamen von Elvis größten Hits. Die zweite Bedeutung von Memphis wird durch die Dekoration zitiert: Verschiedenfarbige Objekte oder Zufallsfunde repräsentieren die berüchtigte Designbewegung der Achtzigerjahre aus Mailand. (Foto: Pulpo)
Die von dem Lichtdesigner Valerio Bottin entworfene Glasarbeit für Pulpo ist fast mehr eine Lichtskulptur. Der innere Zylinder aus Borosilikatglas formt das Licht vom Stahlsockel bis zur farbigen Kuppel zu einem Lichtschwert. In der Summe ist das dimmbare Objekt eine Hommage an die Architektur in Fitz Langs gleichnamigem mythischen Film. (Foto: Pulpo)

Vorgestelltes Projekt

Pakula & Fischer Architekten

Prinz-Eugen-Park

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