Wohnen am Sonnenpark

Manuel Pestalozzi
8. Oktober 2019
Die neue Bauzeile begrenzt eine komfortable Verbindung zwischen der Kölner Strasse und dem Sonnenpark. (Visualisierung: Landeshauptstadt Düsseldorf/kister scheithauer gross architekten und stadtplaner)

Die Stadtreparatur in Düsseldorfs Ortsteil Oberbilk ist ein Schritt weiter. Ein neues Wohnprojekt in Kombination mit einem Einzelhandelsangebot soll die Quartierachse Kölner Straße aufwerten.

Etwa zehn Jahre ist es her, dass die Häuser auf den Grundstücken Kölner Straße 311 und 313 abgerissen wurden: Lange liefen Verkaufsverhandlungen zwischen der Stadt mit den verschiedenen Eigentümern der insgesamt 1,5 Hektar großen Fläche, die das Wohnquartier am Sonnenpark mit der Kölner Straße verbindet. Jetzt besteht eine Grundlage für das weitere Vorgehen an dieser für Düsseldorf-Oberbilk zentralen Lage. Das südöstlich der Stadtmitte liegende Quartier wurde lange durch die Eisen- und Stahlindustrie geprägt. Seit der Schließung der letzten Werke Anfang der 1980er Jahre findet ein Strukturwandel statt.

Nun soll auf dem Brachland  an der Kölner Straße ein neues Wohnprojekt in Kombination mit einem Einzelhandelsangebot entstehen. Projektentwicklerin ist die Landmarken AG. Mit 50 Prozent gefördertem Wohnungsbau strebt sie eine deutliche Übererfüllung der in Düsseldorf diesbezüglich geltenden Quote an. Hinzu kommt ein großer Anteil an studentischem Wohnen und ein neues Angebot zur Nahversorgung. Um die hohen architektonischen Qualitätsanforderungen zu gewährleisten, schrieb die Landmarken AG gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf einen architektonischen Wettbewerb aus.

Das siegreiche Projekt stammt vom Team kister scheithauer gross architekten und stadtplaner, Köln, und LAND Germany, Düsseldorf. Die Mitteilung der Stadt Düsseldorf zitiert die zufriedene Planungsdezernentin Cornelia Zuschke: „Der ausgewählte Entwurf ist innovativ und bietet Raum für gutes Wohnen und einen urbanen Mix in Dichte und gut vernetzter Freiraumqualität, auch zum Sonnenpark“, so die Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, die als Mitglied des Preisgerichts die Landeshauptstadt bei der Ermittlung des besten Entwurfs für Düsseldorf vertreten hat. Der Siegerentwurf dient nun als Grundlage für die weitere Entwicklung des Plangebietes.

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