Semperpreis für Christoph Ingenhoven

Manuel Pestalozzi
23. September 2019
Christoph Ingenhoven ist der jüngste Gottfried Semper-Architekturpreisträger. (Foto: © ingenhoven architects / Jim Rakete)

Die Sächsische Akademie der Künste verleiht den Semperpreis 2019 an den Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven. Die von ihm gepflegte ganzheitliche Berücksichtigung ökologischer Aspekte gab den Ausschlag.

Wieso ein Gottfried Semper Architekturpreis? Er soll das Interesse der Öffentlichkeit auf Projekte nachhaltigen Bauens im Sinne ressourcenschonender Umweltgestaltung richten, lautet die Begründung der Sächsischen Akademie der Künste. Sie vergab dieses Jahr den undotierten Preis alleine. Erster Empfänger war 2007 der Kölner Architekt Erich Schneider-Wessling. Seither erfolgte alle zwei Jahre eine Auszeichnung.

Der diesjährige Preisträger Christoph Ingenhoven steht laut Begründung der Jury wie kein zweiter deutscher Architekt für eine Architekturästhetik, die kompromisslos aus einem besonderen ökologischen Anspruch abgeleitet wird. Seit der Gründung seines Büros im Jahr 1985 als 25-jähriger Architekt verfolge er mit seinem Werk stringent den Weg, klima-, ressourcen- und flächenschonende wie auch gleichsam schöne Gebäude entstehen zu lassen. Sehr oft erreichten seine Gebäude die höchsten Zertifizierungsstandards der jeweiligen Staaten, wie beispielsweise DGNB Platin, LEED Platinum, BREEAM excellent oder Green Star six star.

Das Rathaus in Freiburg im Breisgau ist als Plusenergiegebäude konzipiert. (Foto: © ingenhoven architects / HGEsch)

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