Saarländische Resonanzen

 Katinka Corts
6. Juni 2018
Sender Europe 1: Kontrollstand mit Ausblick (Bild: Marco Kany)

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden im Saarland zahlreiche Bauten errichtet, die heute wichtiges Kulturerbe sind. Mit dem Projekt „Resonanzen” sollen herausragende Beispiele dieser Zeit wieder einem breiten Publikum bekannt gemacht werden.

Ob die ehemalige französische Botschaft, der Glockenturm von St. Albert von Gottfried Böhm oder der Sender Europe 1 – jeder dieser Bauten ist baukulturell besonders und auf gewisse Weise utopisch. Die Veranstaltungsreihe „Resonanzen – die langen Wellen der Utopie” ist der offizielle Beitrag des Saarlandes zum Europäischen Kulturerbejahr 2018. Im Rahmen von Ringvorlesungen, Ausstellungen und Performances sollen so nicht nur baukulturelle Besonderheiten der Bauten in den Fokus geraten sondern auch „die faszinierende Verschränkung von Wirkungsgeschichten und Erinnerungskulturen”, so schreiben die Veranstalter, in Europa thematisiert werden.

Aktuell läuft die Vortragsreihe „Erinnerung und Aufbruch. Das europäische Kulturerbe im Saarland nach 1945“, veranstaltet vom Kunsthistorischen Institut der Universität des Saarlandes in Kooperation mit dem Saarländischen Werkbund. Die Vorträge finden an acht Mittwochsterminen um 18 Uhr im „Pingusson-Bau”, der ehemaligen französischen Botschaft, in Saarbrücken statt. Performances sind im August geplant, eine Ausstellung ab September (aktualisierte Termine hier).
St. Albert in Saarbrücken von Gottfried Böhm, 1952-55 (Bild: Marlen Dittmann)
Ehemalige französische Botschaft, Saalflucht im Empfangsgebäude. gebaut 1952-1955 (Bild: Heiko Lukas)

Verwandte Artikel

Vorgestelltes Projekt

Mecanoo

Eurojust (EU agency)

Andere Artikel in dieser Kategorie