Preisregen für Michaelsberg

 Manuel Pestalozzi
30. November 2018
Bild: HGEsch, Hennef
Das Tagungshaus Abtei Michaelsberg in Siegburg beruht auf einem Umbau von meyerschmitzmorkramer Architekten. Schon zum zweiten Mal wurde in diesem Jahr wurde es ausgezeichnet – und das gleich je zwei Mal.
Die Abtei am Michaelsberg ist über 1000 Jahre alt. Hinter ihr liegt eine bewegte Geschichte, wovon Spuren an den Gebäuden auch zeugen. meyerschmitzmorkramer Architekten haben sich intensiv damit beschäftigt, welchen Geist das Haus versprüht und was sie daraus machen können, wie Architekt und Bürogründer Caspar Schmitz-Morkramer German Architects im vergangenen Jahr erzählte. Das Resultat dieser Überlegungen ist wortwörtlich ausgezeichnet
 
Im Frühling dieses Jahres durften wir über den „Doppelsieg“ des Projektes beim MIPIM Award berichten. Und jetzt schaffte die frühere Abtei gleich nochmals, zwei Preise einzuheimsen: Im Rahmen des renommierten „Architecture MasterPrize“ (AMP) konnte es sich in der Kategorie Heritage Architecture ebenso wie im Bereich der Hospitality Architecture durchsetzen. Caspar Schmitz-Morkramer erfüllt den Preissegen verständlicherweise mit Genugtuung: „Der Michaelsberg verdient diese Beachtung, weil es sich um ein besonderes Projekt handelt. Es zeigt, wie spannend der Umgang mit historischem Bestand ist und dass Architektur in einer lauten Zeit nicht zugleich allen Trends unterliegen muss. Wir wollten hier keine stilistische Spielerei, sondern ein klares Gebäude schaffen, das Ruhe und Spiritualität mit Architektonischem vereint.“

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