Hemers neues Hallenbad

Manuel Pestalozzi
29. Oktober 2019
Die Visualisierung des rundum verglasten Beckenraums lässt nicht vermuten, dass die Lage des Bades sehr zentral sein wird. (Visualisierung: Hooper Architects)

Hemer will sich ein neues Hallenbad leisten. Es hatte 15 Entwürfe zum Auswählen. Jener eines niederländischen Architekturbüros überzeugte am meisten. Es soll jetzt auf dem ehemaligen Bahnhofgelände realisiert werden.

Die Presseberichte zu diesem Projektentscheid des Rates der Stadt vermeiden das Wort „Wettbewerb“, dennoch gibt es einen klaren Sieger: Hooper Architects aus Oosterhout in den Niederlanden. Allerdings hat das Büro, das schon zahlreiche Hallenbäder realisiert hat, auch ein Büro in Düsseldorf. Präsentiert wurde das Projekt für die Stadt im nördlichen Sauerland von einem finnischen Architekten des Büros, Hokan Nummelin. „Die zentrale Lage in Hemer war auch für uns außergewöhnlich“, zitiert ihn lokalkompass.de. Deshalb sei der Entwurf quasi ein „öffentlicher Platz mit vier Vorderseiten, an dem die Menschen schwimmen können.“

Das mit etwa 40 mal 30 Metern recht kompakte Gebäude auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände ist großflächig verglast, der Blick durch die Windschutzscheibe der Hemer durchkreuzenden Automobile werde in der Bahnhofskurve automatisch auf das neue Hallenbad gelenkt, freut sich der Lokalkompass-Reporter. Das Merkmal des Entwurfs ist sein geschwungenes, begrüntes Dach. Als nächster Verfahrensschritt erwartet die Stadt Hemer bis zum 31. Mai 2020 nun die genaue Entwurfsplanung mit genauerer Kostenermittlung. Der Baubeginn ist für März 2021 prognostiziert, die Fertigstellung für November 2022.

Das alte Bahnhofsgelände mit dem Hallenbad soll sich in eine Parklandschaft verwandeln. (Visualisierung: Hooper Architects)

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