Europacity – nördlicher Abschluss

 Manuel Pestalozzi
8. Januar 2019
Der Blick über den einstigen Nordhafen wirkt idyllisch. Bild: Kleihues+Kleihues
Berlins Eurocity ist der Potsdamer-Platz der Gegenwart. Den nördlichen Abschluss soll ein Gebäudekomplex von Kleihues+Kleihues bilden. Der Baubeginn ist auf Sommer 2019 geplant.
Die Europacity erstreckt sich zwischen dem Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal und der sich im Bau befindlichen Trasse der künftigen S-Bahn-Linie 21 vom Hauptbahnhof bis zur  Perleberger Brücke. Inzwischen seien gut zwei Drittel des insgesamt rund 60 Hektar großen Geländestreifens bebaut, meldet die Morgenpost. Nach ihren Ermittlungen entstehen dort insgesamt eine Million Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Rund zwei Drittel entfallen dabei auf gewerbliche Nutzungen wie Büros und Hotels, den Rest belegen Wohnungen, in denen rund 2000 Menschen ein Zuhause finden sollen.
 
Der Entwurf von Kleihues+Kleihues, ein Bürogebäude mit einer Nutzfläche von 34‘000 Quadratmetern, soll gewissermassen das Eingangstor zur Europacity werden. Er ging aus einem vom Bauherr, dem Immobilienkonzern CA Immo, in Kooperation mit dem Land und dem Bezirk Mitte ausgelobten anonymen zweistufigen Wettbewerb hervor. Die verwinkelte Komposition mit ihren abgerundeten Ecken erstreckt sich über 100 Meter entlang der Heidestraße, sie variiert in der Höhe und gipfelt bei der Perleberger Brücke in einem knapp 70 Meter hohen Turm. Eine engmaschige Rasterfassade mit einer Verkleidung aus gelbem Klinker sorgt für einen Weichzeichner-Effekt. Die Bauherrschaft rechnet laut Morgenpost mit der Fertigstellung des Turms im Jahr 2023. Die Nachfrage nach Büroflächen sei derzeit so groß, dass noch vor Fertigstellung alle Flächen bereits vermietet seien, ist zu vernehmen.
 

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