Deutscher Architekturpreis 2019

Manuel Pestalozzi
30. September 2019
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Bruno Fioretti Marquez Architekten aus Berlin erhalten den mit 30‘000 Euro dotierten Deutschen Architekturpreis (DAP) 2019 für die kraftvolle und zeitgemäße Erweiterung des Schlosses Wittenberg.

Der Deutsche Architekturpreis (DAP) wird gemäss de.wikipedia seit 1971 alle zwei Jahre ausgelobt. Seit 2011 sind nach dieser Quelle das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die Bundesarchitektenkammer e. V. Auslober. Den Preisträger des Jahres 2019 – „des Staatspreises, der in diesem Jahr bereits zum fünften Mal verliehen wird“ – teilte der Presse das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat mit. Dessen Vorsteher, Bundesminister Horst Seehofer, meinte zum Siegerprojeket des Architekturbüros Bruno Fioretti Marquez, Berlin: „Die Weiterentwicklung des Schlosses Wittenberg zeigt auf beeindruckende Weise, dass moderne Architektur mit einem jahrhundertealten Kulturdenkmal im Einklang stehen kann. Der Umbau wertet einen der wichtigsten kulturhistorischen Orte Wittenbergs auf und wird das Stadtbild für lange Zeit prägen.“

Erstmals tagte das Preisgericht in diesem Jahr zweimal. Unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Arno Lederer wählten die Preisrichter in der ersten Sitzung aus den 181 Einreichungen zunächst 20 Projekte aus, die sie in den folgenden fünf Wochen vor Ort besichtigten. In der zweiten Sitzung am 25. Juni 2019 wurde dann der Modernisierung des Schlosses Wittenberg nach intensiver Diskussion der DAP 2019 zuerkannt. Die gelungene Weiterentwicklung dieses geschichtsträchtigen Bauwerks, so die Jury, fügt dem Schloss Wittenberg eine kraftvolle und zeitgemäße neue Schicht hinzu. Konzeptionell und handwerklich überzeugend entsteht damit ein selbstbewusster und dabei ganz selbstverständlicher Beitrag zur Geschichte von Ort, Bau und Nutzung. Die feierliche Preisverleihung fand am 26. September 2019 in der Staatsbibliothek Unter den Linden in Berlin statt.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat stellte mit dieser Pressemitteilung kein Bildmaterial zur Verfügung. Es verweist auf eine Website des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordung. Dort sind Bilder der Siegerprojekte wiedergegeben.

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